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03.09.1999 - 

Druck auf den Konkurrenten AMD steigt

Intel senkt die Preise für Pentium-Prozessoren

MÜNCHEN (CW) - Aus dem Jäger wird der Gejagte: Das Prozessorunternehmen AMD gerät unter Druck, da der Marktführer Intel die Preise seiner Desktop-CPUs massiv gesenkt hat. Allein die Kosten für den Pentium III mit 500 Megahertz Taktfrequenz fielen um 41 Prozent.

Jahrelang hatte Intel mit Preissenkungen der Low-end-Konkurrenten Cyrix und AMD zu kämpfen. Seit letzterer mit dem "Athlon" das schnellste Modell auf dem Markt für x86-kompa- tible CPUs hat, kann Intel nun den Spieß umdrehen: In der vergangenen Woche senkte der Hersteller aus Santa Clara die Preise seiner Prozessoren drastisch.

Inzwischen liegen die Unternehmen beinahe gleichauf. Während beispielsweise der Pentium III (500 Megahertz) nun 251 Dollar kostet, schlägt der gleich getaktete Athlon aus dem Hause AMD mit 249 Dollar zu Buche. Möglich wurde dies durch eine 41prozentige Preissenkung der CPU (siehe Grafik).

Der Abschlag fiel größer aus, als allegemein erwartet worden war. In einem Schreiben vom Mai dieses Jahres an Händler und Distributoren hatte Intel zwar Kostensenkungen versprochen, jedoch nicht in diesem Ausmaß.

Weniger verwundert der Zeitpunkt der Intel-Initiative: Zum einen steht der Schulbeginn nach den großen Sommerferien in den USA ins Haus. Diese Zeit zählt mit dem Weihnachtsgeschäft zu den umsatzstärksten Perioden im Jahr. Zum anderen läuft die Produktion der Athlon-Chips bei AMD noch nicht auf vollen Touren, ferner sind passende Motherboards großer Hersteller noch nicht marktreif. Ob Intel noch in diesem Jahr erstmals billigere Prozessoren als die Konkurrenz anbietet, bleibt allerdings fraglich.