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07.03.2006

Intel senkt Umsatzprognose

Der Konkurrent AMD nimmt dem Chipriesen Marktanteile ab.

Der weltgrößte Mikroprozessor-Hersteller Intel hat die Umsatzprognose für das erste Quartal 2006 gesenkt. Statt den Mitte Januar in Aussicht gestellten Einnahmen von 9,1 bis 9,7 Milliarden Dollar würden nun lediglich zwischen 8,7 und 9,1 Milliarden Dollar angepeilt, teilte Intel am vergangenen Freitag in Santa Clara mit. Von Thomson First Call befragte Analysten hatten bislang im Schnitt mit Umsätzen von 9,42 Milliarden Dollar gerechnet. Als Gründe für den schwachen Ausblick führte Intel die unerwartet geringe Nachfrage sowie einen "leichten Verlust von Marktanteilen" an. Der niedrigere Umsatz werde auch die Bruttomarge belasten, gab Intel weiter bekannt, wenngleich die Kosten niedriger als prognostiziert ausfielen.

Analysten hatten bereits zuvor erwartet, dass die rückläufige Marktdurchdringung des Computerbauers und Intel-Kunden Dell sowie die anhaltenden Erfolge von AMD Intel einen Strich durch die Umsatzrechnung im laufenden Quartal machen könnten. Nachdem AMD-CPUs über Jahre lediglich als billige Alternative zu Intel-Chips galten, erfreut sich der zweitgrößte Prozessorhersteller inzwischen bei privaten und professionellen Nutzern zunehmend auch qualitätsbezogener Beliebtheit. So konnte der kalifornische Anbieter spätestens seit der Einführung von 64-Bit-Technik und Dual-Core-Prozessoren beweisen, dass seine Produkte nicht nur günstig, sondern zudem technisch ausgereift sind. Das neue Image zahlt sich auch finanziell aus. "Wir haben nichts gesehen, was uns Sorgen machen würde", beruhigte AMD-Chef Hector Ruiz jetzt die Analysten auf einer Investorenkonferenz der Investmentbank Morgan Stanley im kalifornischen Dana Point. Mitte Januar hatte AMD mitgeteilt, der Umsatz mit Mikroprozessoren werde sich gegenüber den 1,3 Milliarden Dollar im Dezemberquartal "stabil bis leicht rückläufig" entwickeln. (mb)