Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

15.09.2014 - 

IDF 2014

Intel stellt Xeon D für Hyperscale-Server vor

Christian Vilsbeck war viele Jahre lang als Senior Editor bei TecChannel tätig. Der Dipl.-Ing. (FH) der Elektrotechnik, Fachrichtung Mikroelektronik, blickt auf langjährige Erfahrungen im Umgang mit Mikroprozessoren zurück.
Der neue Xeon D ist für den Einsatz in hochdichten Server-Umgebungen vorgesehen. Die Prozessoren nutzen die moderne 14-nm-Technologie und sind als System-on-Chip aufgebaut.

Intel sieht den Xeon D speziell im Einsatz sogenannter Hyperscale-Umgebungen. Als Anwendungsbereiche werden beispielsweise Hyperscale-Datenspeicher für die Cloud und Midrange-Kommunikation genannt. Bei diesen Einsatzszenarien arbeiten im Rechenzentrum eine hohe Anzahl von Computing-Nodes zusammen. Entscheidend für diese Hyperscale-Umgebungen sind hohe Packungsdichten der einzelnen Server-Module, geringer Energieverbrauch sowie eine hohe I/O-Bandbreite, die für die Kommunikation zwischen allen den Nodes notwendig ist.

Der neue Xeon D ist aus diesen Anforderungen heraus als SoC (System on Chip) mit integrierten I/O-Schnittstellen aufgebaut. Für eine hohe Effizienz und geringem Energie- sowie Kühlbedarf soll die 14-nm-Technologie sorgen. Der Xeon D basiert somit auf Intels aktueller Mikroarchitektur Broadwell, die auch beim Core M für mobile Geräte verwendet wird. Laut Diane Bryant, Vice President und Chefin der Data Center Group, benötigen die Xeon D nur maximal 15 Watt. Intels neuer Hyperscale-Prozessor verfügt auch über eine hochgradige I/O-Integration. Hierzu zählt auch eine 10-Gigabit-Ethernet-Schnittstelle. Für den Einsatz in Rechenzentren wichtige Features wie eine ECC-Fehlerkorrektur beherrschen die Xeon D ebenfalls.

Intels neuer Xeon D ist die dritte Generation von 64-Bit-SoC für das Rechenzentrum. Den Anfang machte 2012 die Atom-S1200-Serie. Im Jahr 2013 folgte dann der Atom S2000 Avoton. Dass Intel bei seinen 64-Bit-SoCs nun auf die moderne Broadwell-Architektur umschwenkt, wundert eigentlich nicht. Neben der höheren Leisungsfähigkeit ist auch kaum mehr ein Unterschied in den TPD-Werten (maximale theoretische Energieaufnahme). So ist ein Atom C2750 mit acht Kernen mit 20 Watt spezifiziert; es gibt allerdings auch Dual-Core-Modelle mit nur 6 Watt TDP.

Erste Samples werden derzeit vom Xeon D ausgeliefert, die allgemeine Verfügbarkeit sollte demnach noch 2014 gegeben sein. Intel will hierzu in den nächsten Monaten weitere Informationen liefern. (cvi)

Newsletter 'Produkte & Technologien' bestellen!