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21.01.2000 - 

Trotz Halbleiterkrise und Preisverfall

Intel übertrifft Erwartungen der Wallstreet

21.01.2000
MÜNCHEN (CW/IDG) - Trotz der zuletzt schwierigen Situation im Halbleitermarkt meldet Intel eine Jahresbilanz 1999, die selbst die optimistischsten Erwartungen übertrifft.

Die Einnahmen der Kalifornier kletterten im Vorjahresvergleich um zwölf Prozent von 26,27 auf 29,39 Milliarden Dollar; der Gewinn nach Steuern erhöhte sich um 21 Prozent von 6,07 auf 7,31 Milliarden Dollar beziehungsweise von 1,73 auf 2,11 Dollar je Aktie. Im vierten Quartal, eigentlich der traditionell wachstumsstärkste Geschäftsabschnitt von Intel, entwickelten sich die Einnahmen allerdings nur moderat. Gegenüber dem Schlussquartal 1998 konnte lediglich ein Umsatzzuwachs um acht Prozent von 7,61 auf 8,21 Milliarden Dollar verbucht werden. Der operative Nettogewinn stieg jedoch in der zurückliegenden Dreimonatsperiode um 15 Prozent von 2,08 auf 2,39 Milliarden Dollar oder 69 Cent je Anteilschein. Die Wallstreet hatte bestenfalls mit einem Vorsteuerertrag je Aktie von 65 Cent gerechnet und quittierte das Ergebnis mit einem Kursanstieg um mehr als 13 Prozent.

Chief Financial Officer Andy Bryant sprach in einer Stellungnahme von "einer weltweit starken Nachfrage bei allen Produktlinien in allen Regionen". Eine Aussage, die von vielen Branchenkennern gestützt wird. So konnte Intel nach Schätzungen der US-Investmentbank Piper Jaffray im vierten Quartal den Ausstoß an Chips gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres von 25,6 auf 31,6 Millionen Einheiten erhöhen.

Wie Finanzchef Bryant weiter ausführte, war Intel auch in der Lage, seine Produktionskosten "signifikant zu reduzieren". Für das Geschäftsjahr 2000 stellte Bryant trotz vermutlich anhaltender Preiskämpfe sowie unsicherer Perspektiven im PC-Geschäft ein vergleichbares Wachstum in Aussicht, allerdings könne es im ersten Quartal "zu einer kleinen Schwächeperiode" kommen.