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25.10.2002 - 

Halbleiterbranche wartet weiter auf den Aufschwung

Intel und AMD enttäuschen den Markt

MÜNCHEN (CW) - Trotz eines konstanten Umsatzes von rund 6,5 Milliarden Dollar und 686 Millionen Dollar Gewinn straft die Börse ihren einstigen Liebling Intel ab. Schlimmer noch erwischte es den Konkurrenten AMD.

Intel erfüllte mit Einnahmen in Höhe von 6,5 Milliarden Dollar im abgelaufenen dritten Quartal lediglich beim Umsatz die Erwartungen. Der Nettogewinn hingegen - immerhin 686 Millionen Dollar - enttäuschte die Analysten an der Wallstreet.

Im Vergleich zum Vorjahresquartal fällt das Intel-Ergebnis aber deutlich besser aus. Zwar stagnieren die Einnahmen, der Gewinn wuchs dagegen um 580 Millionen Dollar. Ungeachtet dessen kritisieren die Analysten, dass einzig die für PC- und Server-Prozessoren verantwortliche Architecture Group schwarze Zahlen meldete. Die Segmente Wireless und Communications erwirtschafteten dagegen Verluste.

Auch die stagnierende Bruttomarge löste Unmut bei den Anlegern aus. Sie lag wie im vorangegangenen Quartal bei 49 Prozent. Noch im Sommer hatte die Intel-Führung angekündigt, die Marge auf 51 Prozent zu steigern. Dass dies nicht gelang, führt Intels Finanzchef Andy Bryant auf die andauernde Umsatzschwäche sowie nicht greifende Einsparversuche bei den Produktionskosten zurück.

Der Herausforderer AMD verbuchte in seinem dritten Geschäftsquartal einen Umsatz von 508 Millionen Dollar. Das bedeutet im Jahresvergleich einen Rückgang der Einnahmen um 34 Prozent. Ursprünglich war der im kalifornischen Sunnyvale ansässige Chipproduzent von einem Quartalsumsatz von rund 600 Millionen Dollar ausgegangen, musste jedoch Anfang Oktober seine Prognosen um 100 Millionen Dollar zurücknehmen. Das Nettodefizit belief sich im Ende September abgelaufenen Vierteljahr auf 254 Millionen Dollar. Gegenüber dem Ergebnis des dritten Quartals 2001, als ein Minus von 187 Millionen Dollar zu Buche stand, verschlechterte sich AMD damit um 36 Prozent. (ba)