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12.07.1991 - 

Preiskrieg im Prozessor-Markt

Intel und Cyrix geben ihre Coprozessoren jetzt billiger ab

MÜNCHEN (CW) - Mit der Ankündigung des 50-Megahertz-Prozessors gab die Intel Corp. zugleich Preissenkungen bei den mathematischen Coprozessoren bekannt. Die texanische Cyrix Corp., Richardson, Konkurrent im Prozessoren-Business, zieht nach und reduziert jetzt ebenfalls die Preise.

Führende Systemhersteller bieten immer günstiger an, und somit sei eine veränderte Wettbewerbssituation entstanden. So begründet Intel die neue Angebotskalkulation. Dem Londoner Branchendienst "Computergramm" zufolge liefert der Hersteller jetzt die 80487SX-Chips um 25 Prozent günstiger aus. Der neue Preis beträgt 600 Dollar. Beim 80387-Prozessor mit 33 Megahertz, der jetzt 300 Dollar kostet, wurde sogar, wie auch beim 80287XL-Baustein, um 70 Prozent reduziert. Die 16-Megahertz-Version ist jetzt ebenfalls für 300 Dollar um 47 Prozent billiger zu haben. Die Kosten für einen 387SX-Coprozessor liegen sowohl bei einer Taktrate von 20 Megahertz (170 Dollar) als auch bei 16 Megahertz (150 Dollar) um 69 Prozent niedriger. Im Vergleich dazu berechnet Cyrix für die mathematischen Coprozessoren der Kategorie 83D87 mit 40 Megahertz 300 Dollar und für die 25-, 20- und 26-Megahertz-Versionen rund 280 Dollar. Die 83S87.Modelle (25, 20 und 16 Megahertz) sind je nach Taktgeschwindigkeit zwischen 170 und 150 Dollar erhältlich. Für das kleinste Prozessormodell 82S87 sind rund 90 Dollar aufzuwenden.