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24.07.1998 - 

Konsequenter Ausbau der Openview-Familie

Intel und HP arbeiten an Netz-Management-Lösung

HP ging mit Intel eine Partnerschaft ein, um eine offene, auf Standards beruhende Policy-basierte Netzwerk-Management-Lösung zu entwickeln. Diese soll IT-Managern künftig in heterogenen Umgebungen die Kontrolle über Netzbandbreite und andere Netzdienste wie Sicherheit oder Virtual Private Networks (VPNs) geben. Glaubt man Christina Mahon, General Manager bei der Openview Network Division, so existieren heute nur sehr wenige Policy-basierte Lösungen zum Schutz der Netze. Sie hätten, so Mahon, meist den Nachteil, daß sie ausschließlich in homogenen Umgebungen einsetzbar seien und zudem oft nur die Produkte eines Herstellers oder einer bestimmten Produktkategorie unterstützten.

Ein Manko, das HP gemeinsam mit Intel beheben will. Die Allianz aus Intel und HP wird laut General Manager Mahon in den nächsten Monaten ein neues Softwareprodukt ankündigen, das auch die Kontrolle gemischter Netzumgebungen erlaubt. Zwar machten die beiden Partner keine konkreten Angaben, wie die Lösung im Detail aussieht, bekannt ist jedoch, daß sie auf dem "Cisco Assure Policy Networking System" aufsetzt. Ferner beruht sie nach Angaben von Intel auf Internet-Standards wie dem Lightweight Directory Access Protocol (LDAP), dem Resource Reservation Protocol (RSVP) sowie dem Common Open Policy Service (Cops).

Keine Zukunftsmusik sind dagegen zwei neue Produkte der Openview-Familie. Mit beiden reagiert HP auf das wachsende Sicherheitsbewußtsein der IT-Verantwortlichen. Die erste Neuerung ist der "Openview Access Manager", der die Zugriffsrechte einzelner Benutzer auf Betriebssysteme, Datenbanken und Applikationen steuert. Auf diese Weise läßt sich beispielsweise die Benutzung der Betriebssysteme HP-UX und Windows NT sowie von Oracle-Datenbanken oder SAPs Standardsoftware R/3 kontrollieren. Laut HP bietet das Tool IT-Administratoren ein intuitiv zu bedienendes Benutzer-Interface. Zudem erlaube der Access Manager, in einem einzigen Administrationswerkzeug alle für einen End-User verfügbaren Ressourcen zu verwalten und zu überwachen.

Schutz gegen Eindringlinge von außen verspricht das zweite Produkt, der "Openview Node Sentry". Um DV-Umgebungen gegen Eindringlinge zu sichern, vergleicht er die Netz- und Systemaktivitäten mit bekannten Angriffsmustern und leitet im Bedarfsfall Gegenmaßnahmen ein.

Die Software basiert auf einer Technologie von Cisco, die mit Sensoren den Netzverkehr überwacht und konsolidierte Daten an eine Management-Konsole sendet. Dabei biete Nodes Sentry die Möglichkeit, Netzapplikationen rund um die Uhr zu überwachen und nach Angriffsmustern zu suchen.