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15.04.2009

Intel verdient im ersten Quartal 55% weniger

SANTA CLARA (Dow Jones)--Der US-Chiphersteller Intel hat im ersten Quartal 55% weniger verdient als noch vor einem Jahr. Gründe hierfür waren ein geringerer Chip-Absatz sowie niedrigere Margen, wie aus der am Dienstag veröffentlichten Quartalsbilanz der Intel Corp aus dem kalifornischen Santa Clara hervorgeht. Doch habe der PC-Markt seine Talsohle durchschritten, beruhigte Intel-CEO Paul Otellini in der Nacht zum Mittwoch.

SANTA CLARA (Dow Jones)--Der US-Chiphersteller Intel hat im ersten Quartal 55% weniger verdient als noch vor einem Jahr. Gründe hierfür waren ein geringerer Chip-Absatz sowie niedrigere Margen, wie aus der am Dienstag veröffentlichten Quartalsbilanz der Intel Corp aus dem kalifornischen Santa Clara hervorgeht. Doch habe der PC-Markt seine Talsohle durchschritten, beruhigte Intel-CEO Paul Otellini in der Nacht zum Mittwoch.

Der weltgrößte Chiphersteller erzielte im ersten Quartal einen Nettogewinn von 647 Mio USD bzw 0,11 (Vorjahr: 0,25) USD je Aktie bei einem Umsatz von 7,1 (9,67) Mrd USD. Damit übertraf Intel die Erwartungen. Von Thomson Reuters befragte Analysten hatten im Schnitt lediglich 0,03 USD Gewinn je Aktie vorhergesagt.

Die für Beobachter aussagekräftige Bruttomarge von Intel fiel auf 46% gegenüber 53,8% im gleichen Vorjahreszeitraum. Im Januar hatte Intel den Markt bereits auf Margen im niedrigen 40-Prozent-Bereich eingestimmt. Umsatzverluste verbuchte Intel in allen Regionen.

Der Chiphersteller gab keinen detaillierten Ausblick auf das zweite Quartal. Man erwarte jedoch, dass der Umsatz auf dem bisherigen Niveau verharre. Dennoch zeigte sich Ottelini in einer Telefonkonferenz mit Analysten optimistisch. Der PC-Markt habe seine Talsohle durchschritten. Was den Abbau von Lagerbeständen und den Einbruch der Nachfrage angehe, sei das Schlimmste überstanden. Im Laufe des ersten Quartals sei bei den Auftragseingängen nach und nach eine Erholung festzustellen gewesen.

Bill Kreher, Analyst bei Edward Jones, warnte jedoch vor zu großem Optimismus. Intel sei nicht überzeugt genug gewesen, um einen Ausblick auf die Umsatz- und Gewinnentwicklung im zweiten Quartal vorzulegen. Brian Piccioni von BMO Capital Market zeigte sich angesichts von Intels Ausblick enttäuscht. Er habe nach dem Abbau von Lagerbeständen mit einem Aufschwung gerechnet.

DJG/DJN/has/rio

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