Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

19.07.1996 - 

Entwicklungsschwerpunkt Internet

Intel verschiebt die angekündigte Preissenkung um vier Monate

Intel bricht damit mit seiner Tradition, in jedem Quartal die Preise zu senken. Allerdings sollen die für den August avisierten Nachlässe etwas großzügiger ausfallen als bisher geplant. Bis dahin werden vor allem die 150- und 166-Megahertz-Varianten des Pentium auf dem aktuellen Preisniveau bleiben. Dies ermöglicht Intel noch gute Gewinnmargen, bis die 200-Megahertz-Version in Stückzahlen produziert werden kann. Der Preis für den 166- Megahertz-Chip bleibt zunächst bei 380 Dollar und wird erst im Februar 1997 auf 275 Dollar gesenkt. Ursprünglich war bereits für den November ein Preis von 280 Dollar geplant, der vier Monate später nochmals auf 250 Dollar hätte zurückgehen sollen. Ein Sprecher von Intel sagte, die Firma werde ihre Preise auch zukünftig mehrmals jährlich reduzieren. Allerdings soll die Zahl der Preisrunden von vier auf drei sinken.

Das Unternehmen möchte auf seinem Internet Media Symposium am 24. Juli in Santa Clara eine Reihe von Produkten, Strategien und Allianzen bekanntgeben, mit deren Hilfe es aktuelle Internet- Technologie anbieten will. Intel geht davon aus, daß zumindest bis zur Jahrhundertwende der normale Zugang zum Internet über herkömmliche Telefonleitungen und nicht über neuere Technologien wie etwa Kabelmodems erfolgen wird. Auch den von Oracle-CEO Larry Ellison propagierten Network Computer halten die Verantwortlichen in Santa Clara nicht für zukunftsträchtig. Sie gehen vielmehr davon aus, daß künftige Internet-Applikationen mehr Prozessorleistung und auch lokale Speichermedien benötigen, um effektiv zu arbeiten.

Darum will der Chipkönig vor allem in folgenden Bereichen aktiv werden:

- Unterstützung für die Entwicklung von "Hybrid-Applikationen", die speicherintensive Bestandteile auf dem Rechner vorhalten und durch aktuelle Inhalte ergänzen

- Integration der "MMX"-Technologie, die spezielle Unterstützung für Multimedia-Funktionen bietet, in die kommenden Versionen des Pentium- und Pentium-Pro-Chips sowie

- Unterstützung von Videoströmen über analoge Telefonleitungen.