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05.05.1989 - 

Halbleiter-Spezialist unter Wettbewerbsdruck:

Intel will 600 Arbeitsplätze abbauen

SANTA CLARA (CW) - Rationalisierungspläne bei Intel: Der kalifornische Halbleiter-Spezialist will trotz eines passablen Quartalsergebnisses im Laufe dieses Jahres rund 600 Arbeitsplätze abbauen. Darüber hinaus sollen auch die Produktionskapazitäten in einem Werk reduziert werden.

Bei der Intel Corp., Santa Clara, stehen derzeit alle Zeichen auf Kosteneinsparung. Zum einen will der kalifornische Chip-Produzent in seinem Werk in Chandler/Arizona den Output verringern, indem fortan nur noch an fünf Tagen - statt an sieben - produziert wird. Hergestellt werden in dem Werk Schlüsselprodukte von Intel: Microcontroller und spezielle Schaltkreise für die Telekommunikation.

Zum anderen planen die Kalifornier den Abbau von 600 Arbeitsplätzen. Betroffen sind vor allem Fabrikarbeiter. Ein Sprecher erklärte, man wolle zwar versuchen, für diese Mitarbeiter andere Jobs im Unternehmen zu finden. Dennoch werde es sicherlich auch "eine geringe Zahl" an Entlassungen geben.

Intel-President Andrew Grove erklärte zu den geplanten Sparmaßnahmen: ."Wir arbeiten in einem aggressiven, unbarmherzigen Geschäft und müssen deshalb permanent bemüht sein, unsere Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern. Dies bedeutet auch, konsequent Kosten einzusparen." Intel, führend im Bereich der Mikroprozessoren, sieht sich seit einiger Zeit einem ständig wachsenden Wettbewerbsdruck durch Motorola und Sun Microsystems ausgesetzt.

Dennoch kam die Ankündigung der Rationalisierungsmaßnahmen für viele Insider überraschend, da Intel in den ersten drei Monaten dieses Jahres ein besseres Quartalsergebnis erzielte als erwartet. Der Ertrag kletterte um vier Prozent auf 97 (93,7) Millionen Dollar, während der Umsatz um zwölf Prozent auf 713,1 (635,8) Millionen Dollar stieg.