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02.06.1995

Intel will guenstige P6-Server moeglich machen

Der P6-Prozessor, Nachfolger des Pentium, soll seine volle Kraft in Server-Systemen ausspielen koennen, verspricht Intel. Mit einigen technischen Kniffen will man Systeme mit grosser Leistung ermoeglichen, die wesentlich billiger sind als Pentium-Maschinen.

Die Technik im Ueberblick:

- Rund 40 Prozent Geschwindigkeitsvorteil gegenueber dem Pentium soll die "Dynamic Execution" bringen. Der P6 muss die Befehle nicht mehr stoisch einen nach dem anderen ausfuehren. Wenn er fuer eine Anweisung zusaetzliche Informationen anfordern muss, kann er sich anderen Aufgaben zuwenden. Wartepausen gehoeren damit angeblich der Vergangenheit an.

- Der im P6 eingebaute Zwischenspeicher (Level-2-Cache) bringt doppelten Nutzen: Da die Daten von dort ueber eine eigene Verbindung zum Prozessor fliessen koennen, wird die Verbindung zwischen P6 und Arbeitsspeicher beziehungsweise Peripherie entlastet. Ausserdem ist der Bus zwischen eingebautem Cache und dem Prozessor schneller als der zu den anderen Teilen des Rechners.

- Der P6 hat eine neue Schnittstelle zum Arbeitsspeicher beziehungsweise zur Peripherie, den "Packet Bus". Dieses Interface verbindet den Prozessor nicht nur mit dem PCI- oder dem SCSI-Bus, sondern auch mit weiteren P6-CPUs, die parallel geschaltet werden.