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02.07.2004 - 

512 Ports im Doppelgehäuse

Intelligenter Speicher-Switch von Maxxan

MÜNCHEN (CW) - Der kalifornische Switch-Hersteller Maxxan Systems bietet statt nackter Hardware integrierte Lösungen an. Mit dem "MXV500" kommt bereits die zweite Generation von intelligenten Speicher-Switches auf den Markt.

"Während die Industrie in der Vergangenheit noch über das Erscheinen von intelligenten Switches spekulierte, lieferten wir schon", warb Mike Witkowski, Maxxans Technikchef bei der Vorstellung des neuen Flaggschiffs MXV500. Der Hersteller aus dem kalifornischen San Jose will nach eigenen Angaben nicht mit Lieferanten von Speicherdirektoren konkurrieren, sondern integrierte Lösungen auf Basis einer skalierbaren Plattform anbieten. Das Konzept soll sich auch dazu eignen, unterschiedliche Techniken wie SAN und NAS oder die verschiedenen Speicherprotokolle wie FC, IP, FCIP und iSCSI unter einem Dach abzuarbeiten.

Maxxan nutzt für die intelligente Line Card "ILC1602" Intels Netzprozessor "IXP2800" und zur Abarbeitung von Linux-Programmen die "X-Scale"-Kerne des Prozessorspezialisten. Die Line Cards unterstützen derzeit das Fibre-Channel-Protokoll (1 und 2 Gbit/s). In Zukunft sollen iSCSI, 10-Gbit-Ethernet und höhere FC-Geschwindigkeiten dazukommen. Jede der bis zu 16 Karten im Gehäuse bedient maximal 16 Ports. Reichen die 256 Ports nicht aus, kann die Anzahl über ein zweites System verdoppelt werden.

In den Switch eingeschoben werden Applikationskarten, die mit Dual-Xeon-CPUs, zwei Festplatten, vier PCI-X-Bussystemen, acht FC- und acht Gigabit-Ethernet-Ports ausgestattet sind. Je nach Software agieren die Applikationsplatinen als NAS-Gateway, virtuelle Bandbibliothek oder übernehmen Disaster Recovery und Konsolidierung. Maxxan kooperiert dabei mit Microsoft (Windows Storage Server 2003), Veritas (Net-Backup) und Falconstor (IP-Stor und Virtual Tape Library). Die Maxxan-Produkte sind in Europa über England (www.computacenter.com und www.ideal.co.uk) zu beziehen. (kk)