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10.11.1989 - 

Relational Technology firmiert jetzt unter Ingres

"Intelligentes DB-System " soll den Negativtrend aufhalten

PARIS (CW) - Ein "intelligentes Datenbanksystem" stellte die Relational Technology Inc., Alameda/Kalifornien, jetzt vor. Nach Gewinneinbußen im vergangenen Geschäftsjahr soll das neue Produkt eine Wende einleiten. Parallel wurde der Firmenname geändert: Wie sein Hauptprodukt heißt das Unternehmen demnächst Ingres Corp.

Trotz steigender Umsätze war im Geschäftsjahr 1988/89 der Reingewinn von 7,5 auf 6,2 Millionen Dollar zurückgegangen. (Siehe CW Nr. 35 vom 25. August 1989, Seite 52: "Relational verdient relativ bescheiden") Im ersten Finanz-Quartal 1989 mußte das Unternehmen sogar einen Nettoverlust in Höhe von 2,1 Millionen Dollar hinnehmen.

Mit dem neuen Produkt werden neben dem Ingres-Datenbankmanager als Basissystem ein Object Manager für objektorientiertes Arbeiten und ein, Knowledge Manager zum Aufbau regelbasierter Systeme angeboten. Somit können in dem neuen Datenbanksystem auch Objekte und Regeln verwaltet werden.

Der Knowledge Manager erlaubt nach Herstellerangaben die Speicherung von Regeln in der Datenbank. In diesem Regelwerk kann das DV-technisch erfaßte Wissen über Projekte, Abteilungen oder Unternehmen festgeschrieben werden. Die Einhaltung der aufgestellten Regeln wird vom System automatisch überwacht. Damit, so der Anbieter, sei die referentielle Integrität bei der Datenverwaltung gewährleistet.

Der Object Manager ermöglicht dem Benutzer die Definition eigener Datenobjekte, die von anderen Ingres-Funktionen unterstützt werden. Wie der Hersteller verspricht, kann das Datenbanksystem Objekte nicht nur speichern und abrufen, sondern auch "intelligent" mit ihnen umgehen. Die vom Anwender erstellten Objekte werden laut Anbieter in das Datenbanksystem integriert, so daß sie mit der gleichen Geschwindigkeit wie andere Datenbankinhalte bearbeitet werden können.