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09.10.1987 - 

Telex bietet Stand-Alone- und LAN-fähige System für den 3270-Bereich an:

Intelligenz ersetzt dumme Terminals

MÜNCHEN (CW) - Fünf DV-Novizen hat die Telex Computer Ptroducts jetzt debutieren lassen. Mit der auf 80286 und 80386 basierenden "Telex Intelligent System Serie (ISYS)" deckt das Unternehmen eigenen Angaben zufolge "das Marktsegment der lokalen Intelligenz mit Zugriffsmöglichkeiten auf zentrale Datenbestände" ab.

Das Einstiegsmodell 1210 fungiert als reiner Netzwerk-Arbeitsplatz; mit zusätzlichen peripheren Massenspeichern kann der knapp 3500 Mark teure Rechner nicht ausgestattet werden. Wie seine drei "größeren Brüder" basiert der Telex 1210 auf einem 80286 Prozessor. Darüber hinaus ist dieser "abgemagerte PC" mit acht Megahertz getaktet, verfügt über 640 KB Hauptspeicher, der bis auf 1,6 MB erweiterbar ist, zwei serielle und eine parallele Schnittstelle, einen Erweiterungssteckplatz sowie eine AT-, MF- oder 3270-kompatible Tastatur.

Der 1220 bietet für 5500 Mark neben der Netzwerkfähigkeit auch die Möglichkeit, periphere Massenspeicher anzubinden. Bei gleicher Taktfrequenz wie der 1210 ist der Rechner mit 1 MB Hauptspeicher und einem 3 l/2-Zoll-Diskettenlaufwerk ausgestattet; eine 20- oder 30-MB-Hardcard läßt sich einbauen.

Als Stand-alone-Gerät oder für die Integration in Arcnet, Ethernet oder Token-Ring wurde der 1240 konzipiert. Seine Taktfrequenz ist von sechs auf acht Megahertz umschaltbar. Die Kapazität des Hauptspeichers reicht von 1 MB bis maximal 2 MB. Der 1240 räumt dem Kunden außerdem die Wahlmöglichkeit zwischen einem 5 1/4- oder 3 l/2-Zoll-Diskettenlaufwerk ein. Vier freie Steckplätze sind vorhanden. Kosten soll das System 6200 Mark.

Den leistungsfähigsten Typ dieser Telex-Serie mit einem 80286 Prozessor stellte das Unternehmen mit ihrem 1280 vor, der von sechs auf zehn Megahertz umgeschaltet werden kann. Das 1,1-MB-Main-Memory kann auf bis zu 4,6 MB ausgebaut werden; zwei Diskettenformate - 3 1/2 und 5 1/4 - stehen dem Anwender zur Wahl; die Festplatten sind in den Größenordnungen 20, 40 und 70 MB lieferbar. Die Zahl der freien Steckplätze gibt Telex mit sechs an. Durch ein allerdings erst im Januar marktreifes Upgrade-Kit kann der rund 8000 Mark teure 1280 zu einem 80386-Rechner aufgerüstet werden.

Der Telex 1285 mit 80386-Prozessor, wird mit 16 Megahertz getaktet, verfügt über 1,1 MB Hauptspeicher, der auf bis zu 16 MB erweiterbar ist, optional zwei Diskettenlaufwerke (3 1/2 oder 5 1/4 Zoll), sechs freie Steckplätze und einen Massenspeicher mit Kapazitäten von 40, 70 oder 130 MB. Den Preis für diesen Rechner beziffert das Unternehmen mit 13 600 Mark.

Während Arcnet- und 3Com-Ethernet-Chip derzeit bereits ebenso vorhanden sind wie Token-Ring- , 3270- und S/3X-Adapter, muß auf die Unterstützung des Betriebssystems OS/2 noch bis zum zweiten Quartal 1988 gewartet werden.