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Intelligenz in die Fabriken

30.01.1976

Nachdem IBM nunmehr für integrierte Systeme konsequent das Konzept Verteilter Intelligenz verfolgt und entsprechende Hardware für den Point of Sale in Supermärkten, Warenhäusern (IBM 3650) und Banken (IBM 3660) einschließlich der dazugehörigen Steuerzentralen mit Platten oder Floppys und DFO-Anschluß ankündigte, war es nur folgerichtig, daß der Marktführer jetzt ein Betriebsdatenerfassungssystem IBM 5230 vorstellte, dessen Einsatzphilosophie auch das Distributed Processing beinhaltet.

Damit begann eine neue Generation der Betriebsdatenerfassung - charakterisiert durch Intelligenz vor Ort und den dem Großrechner vorgeschalteten Steuerzentralen. Nicht, daß es dergleichen Konzepte und auch derartige Hardware nicht bereits bei anderen spezialisierten Herstellern gegeben hätte, erst IBMs Ankündigung startet die neue Ära, weil dahinter die Marktstrategie des Branchenersten steht.

Gemäß schon bekanntem Marketing-Muster wurde dies neue Autotransaktions-Konzept zunächst für Banken/Versicherungen angeboten, dann für den Handel - jetzt ist die Industrie dran. Zumindest für IBM-Anwender gilt wohl, daß die Datenverarbeitung sich bald schon der lange vernachlässigten Fabriken annehmen dürfte. Wo nunmehr wirtschaftlich BDE-Subsysteme errichtet werden, die zentrale Fertigungssteuerungs-Systeme Ó la CLASS und TICS direkt vom Ort des Geschehens mit den Grunddaten für die Steuerung der Gesamtabläufe versorgen. Dieser Schritt war längst überfällig, denn angesichts desautomatisierungsgrades auf der buchhalteeerischen Seite war es geradezu absurd, daß zum Beispiel selten nur gewußt wurde, wieviel Kapital wo in den Zwischenlägern gebunden war. Es gibt einen Nachholbedarf für Intelligenz in der Fabrik.