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26.10.2001 - 

Kein versöhnliches Weihnachtsgeschäft

Intels Gewinn bricht um 96 Prozent ein

SAN FRANCISCO (IDG) - Intel hat im dritten Geschäftsquartal zwar die Prognosen erfüllt, diese waren im Vorfeld jedoch drastisch reduziert worden. Zudem warnte der Konzern vor schwachen Umsätzen im Weihnachtsgeschäft.

Für den Ende September abgelaufenen Berichtszeitraum meldete das kalifornische Unternehmen einen Nettogewinn von nur 106 Millionen Dollar, rund 96 Prozent weniger als im dritten Fiskalquartal 2000. Der operative Gewinn lag mit 655 Millionen Dollar um 77 Prozent unter den Vorjahreswerten, aber im Rahmen der reduzierten Erwartungen. Dabei erwirtschaftete Intel Umsätze von 6,5 Milliarden nach 8,7 Milliarden Dollar von Juli bis September 2000.

Für das laufende vierte Quartal erwartet der Konzern Einnahmen von lediglich 6,2 bis 6,8 Milliarden Dollar. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum mit dem traditionell starken Weihnachtsgeschäft hatte der Umsatz noch 8,7 Milliarden Dollar betragen. Ursprünglich wollte Intel im zweiten Halbjahr 2001 einen stärkeren Umsatz als in der ersten Hälfte erzielen. Nach der neuen Prognose werden die Zahlen etwa auf dem gleichen Niveau liegen.

Der treibende Motor im dritten Fiskalquartal war Intels Prozessorgeschäft, das dem Unternehmen 84 Prozent des Gesamtumsatzes und den kompletten operativen Profit bescherte. Im Konkurrenzkampf mit AMD hatte Intel den Preis seiner Prozessoren jedoch um bis zu 80 Prozent gesenkt, um keine Marktanteile zu verlieren. Laut Mercury Research liegt der CPU-Marktanteil von Intel aktuell bei 77,5 Prozent, AMD kommt auf 21,5 Prozent.