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20.02.1998 - 

3D-Beschleuniger für Pentium-II-PCs

Intels Grafikchip ab sofort weltweit verfügbar

Der i740 soll die 3D-Rechenleistung von PC-Systemen verbessern, die mit Intels Pentium-II-CPUs arbeiten. Die Kommunikation zwischen CPU und Grafikbeschleuniger wird dabei über das herstellereigene Bus-Subsystem Accelerated Graphics Port (AGP) geführt. Die Andy-Grove-Company hat den Grafikchip gemeinsam mit der Lockheed-Martin-Tochter Real 3D entwickelt, an der der Konzern seit Januar 1998 zu 20 Prozent beteiligt ist.

Mit Intels starkem Motherboard- und OEM-Geschäft werde der i740 von Anfang an Zugang zu einem großen Teil des Mark-tes haben, glauben Branchenbeobachter. Insider wollen erfahren haben, daß der Hersteller einen Anteil von 30 Prozent am Grafikmarkt für Desktop-PCs anstrebe. Die Pressestelle der deutschen Intel-Tochter wies diese Zahl allerdings als Spekulation zurück.

Gleichwohl gehen Experten davon aus, daß die Pläne des Chip- giganten weit über den i740-Beschleuniger hinausgehen. Der Grafikmarkt stelle für den weltgrößten Halbleiterhersteller das nächste strategische Ziel dar, so die Annahmen. Tatsächlich hat Intel in diesem Bereich in jüngster Zeit wiederholt von sich reden gemacht. Erst im Januar wurde die Übernahme des Grafikchip-Anbieters Chips & Technologies abgeschlossen. Im High-end-Segment kooperiert das Unternehmen mit dem kalifornischen Hersteller 3D Labs.