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25.10.2002 - 

Neues aus Intels Chip-Pipeline

Intels Nehalem: Ist der Pentium-4-Nachfolger bereits in Sicht?

MÜNCHEN (CW) - Die Tage des Pentium-4-Prozessors scheinen gezählt: Unternehmensnahen Quellen zufolge wird in den Intel-Labors emsig an einer CPU gebastelt, die auf einer grundlegend neuen Chiparchitektur basiert und im Jahr 2004 Marktreife erlangt haben soll.

Bei dem als potenzieller P4-Nachfolger gehandelten Chipembryo mit dem Codenamen "Nehalem" handelt es sich um eine komplette Neuentwicklung, die mit Intels Pentium 4 wenig gemeinsam haben wird. Das berichtet die dänische "PC World Online" unter Berufung auf ein vor kurzem auf der Website des Halbleiterherstellers veröffentlichtes Interview mit Doug Carmean, Intel-Engineer und Leiter des aktuellen Nehalem-Developer-Teams.

Bis Intels Neuer aus dem Brutkasten entlassen wird, dürfte es allerdings noch eine Weile dauern. Um weitergehende Spekulationen über eine anstehende Ablösung des P4-Prozessors im Keim zu ersticken, wurden die - offenbar etwas vorschnell veröffentlichten - Informationen mittlerweile von der Intel-Website entfernt. Es handle sich dabei um Zukunftsmusik, lautet die vage Auskunft von Seiten des Halbleiterherstellers.

Die P4-Architektur biete noch genügend Spielraum für Leistungssteigerungen, versicherte Intels Vice President Louis Burns vergangene Woche auf dem Intel Developer Forum in Taiwan. So will das Unternehmen in der zweiten Jahreshälfte 2003 seine P4-Variante "Prescott" in den Markt schicken (siehe CW 35/02, Seite 22). Die im 90-Nanometer-Verfahren hergestellte CPU wird vom Einsatz der "Strained-Silicon"-Technik profitieren und darüber hinaus eine neue Sicherheitstechnik (Codename: "LaGrande") bieten. Letztere ermöglicht es laut Intel, sowohl die Programmausführung als auch die Datenhaltung im Arbeits- und Massenspeicher sicherer zu gestalten und so den Rechner gegen Hacker-Angriffe oder Virusattacken zu schützen.

"Prescott wird nicht der letzte Pentium-4-Chip sein", so Burns. Nach einem Bericht des japanischen Computermagazins "PC-Watch" soll in der ersten Jahreshälfte 2004 ein weiterer Prozessor namens "Tejas" folgen. Brancheninsidern zufolge dürfte es sich dabei um eine verbesserte Variante der Prescott-CPU handeln. (kf)