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12.05.2000 - 

Priorisierung von E-Commerce-Daten

Intels Netz-Server machen XML-Transaktionen schneller

MÜNCHEN (CW) - Auf der Netzwerkmesse Networld + Interop in Las Vegas stellte Intel zwei Server-Appliances vor, die den Transport von Daten beschleunigen sollen, die auf der Extensible Markup Language (XML) basieren.

Der "7210 XML Accelerator" sowie "7280 XML Director" kontrollieren und steuern XML-Transaktionen über das Internet. Sie gehören zu Intels Netstructure-Reihe, einer Produktfamilie von Server-Appliances. Intels Hinwendung zu XML kommt nicht von ungefähr: Die Sprache avanciert zum Standard für den elektronischen Austausch von Informationen zwischen Firmen über das Web und spielt daher eine führende Rolle im Business-to-Business-E-Commerce. Mit den Intel-Geräten lassen sich solche Geschäftstransaktionen beschleunigen, da XML-Daten eine höhere Priorität zugeordnet werden kann als dem übrigen Datenverkehr im Netz. Eine Regelmaschine (Rules-based Engine), auf die Intel ein Patent besitzt, identifiziert und klassifiziert XML-Requests. Auf dieser Grundlage legen die Netz-Server dann fest, welche Anfrage die wichtigste ist. Darüber hinaus unterscheiden die Systeme verschiedene XML-Dialekte voneinander, beispielsweise Aribas "Cxml", "Biztalk" von Microsoft sowie "Cbl" von Commerce One, und leiten die Requests an die dafür vorgesehenen Backend-Computer weiter. Gleichzeitig sind sie in der Lage, ungültige XML-Syntax zu erkennen. Der Accelerator verfügt über einen ähnlichen Funktionsumfang wie der Director, ist allerdings weniger leistungsfähig.

Intels Produkte stellen keine Konkurrenz, sondern eher eine Ergänzung zu denen von Softwarefirmen wie Oracle, IBM, Microsoft oder I-Planet dar. Es handelt sich bei diesen Servern um Netzkomponenten, die für den Betrieb in Datenzentren großer Firmen beziehungsweise bei Service-Providern konzipiert wurden.