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17.01.2003 - 

Marktdebüt voraussichtlich Ende März

Intels neue Mobiltechnik heißt Centrino

MÜNCHEN (CW) - Intel hat seine künftige Mobiltechnik auf den Namen "Centrino" getauft. Erste Produkte sollen im Lauf der nächsten sechs Monate auf den Markt kommen.

"Die Marke Centrino bezeichnet eine neue Generation mobiler PCs, die verändern werden, wie und wo Menschen mit dem Computer arbeiten", verspricht Pam Pollace, Vice President und Director von Intels Corporate Marketing Group. Basierend auf einer neuen Notebook-Prozessorarchitektur, soll die kommende Intel-Technik dünnere und leichtere Mobilcomputer mit längeren Akkulaufzeiten und hoher Systemleistung ermöglichen.

Das Centrino-Paket umfasst eine bislang unter dem Codenamen "Banias" gehandelte, von Grund auf für effiziente Energieverwaltung konzipierte Mobil-CPU mit integrierter 802.11-WLAN-Funktionalität und entsprechende Chipsätze. Den genauen Zeitpunkt der Markteinführung hat Intel bislang nicht bekannt gegeben. Branchenexperten erwarten die ersten Centrino-Produkte Ende März oder Anfang April - vermutlich mit Taktraten von 1,3 und 1,6 Gigahertz. Damit wären die mobilen Neulinge zunächst deutlich niedriger getaktet als Intels mobiler "Pentium 4-M". Letzterer arbeitet derzeit mit 2,2 Gigahertz, eine 2,4-Gigahertz-Ausführung wird allerdings noch für das laufende Quartal erwartet.

Wireless-Module für die Centrino-Plattform soll es zunächst in Form einer 802.11b-Variante mit Datenübertragungsraten von bis zu 11 Mbit pro Sekunde geben. Die Einführung des ursprünglich geplanten Dual-Band-Moduls mit 802.11a/b (mit 11 oder 54 Mbit/s) hatte Intel kürzlich verschoben.

Mit Centrino vermarktet Intel erstmals eine ganze Produktkombination unter einem Markennamen. Bei den Notebook-Herstellern scheint das integrierte Angebot allerdings nicht nur auf Gegenliebe zu stoßen. Nach einem Bericht des "Wall Street Journal" sollen sich unter anderen Hewlett-Packard und Dell kritisch zu Intels geplanter Vermarktungsstrategie geäußert haben. Demnach lässt sich der neue Mobilprozessor zwar auch einzeln und nicht nur im Bundle mit den anderen Centrino-Komponenten erwerben.

Als Einzelprodukt darf er allerdings nur als "Pentium M" und nicht unter dem neuen Markennamen beworben werden. Da es Pentium-Chips schon länger gibt, könnten die entsprechenden Geräte von Kaufinteressenen für technisch angestaubt gehalten werden, auch da Intel seinerseits mit dem Centrino-Begriff stark werben wird. (kf)