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27.03.2008

Intels Prozessoren schrecken AMD nicht

Intel hat zwei neue Niedrig-Volt-Prozessoren für den Einsatz in Servern und Workstations vorgestellt. Neben einer höheren Rechenleistung weisen die CPUs vor allem eine energiesparendere Arbeitsweise auf.

Die zwei neuen Low-Voltage-Prozessoren in 45-Nanometer-Technik für Server und Workstations, den Xeon-L5400-Quadcore-CPUs, verbrauchen maximal 50 Watt oder 12,5 Watt pro Kern. Dabei erreichen die CPUs Frequenzen bis 2,50 GHz.

Die L5400er-Quadcore-Prozessoren sind bis zu 25 Prozent schneller und verfügen über einen 50 Prozent größeren Cache als ihre Vorgängergeneration. Dabei kommen die neuen CPUs auf eine maximal abgegebene Wärmeleistung, die so genannte Thermal Design Power (TDP), von 50 Watt.

Die Quadcore-Prozessoren L5420 und L5410 arbeiten mit einer Taktrate von 2,50 GHz beziehungsweise 2,33 GHz. Sie besitzen einen 1333 MHz schnellen Frontside-Bus (FSB) sowie einen zwölf MB großen L2-Cache.

Dualcore Prozessoren

Im dritten Quartal dieses Jahres wird Intel Dualcore Low-Voltage-Prozessoren mit zwei Rechenkernen auf den Markt bringen, die ebenfalls eine Strukturbreite von 45 Nanometern aufweisen. Die Xeon-L5200-Chips haben eine Leistungsaufnahme von lediglich 40 Watt. Die Taktrate beträgt 3 GHz. Die CPUs werden über einen 6 MB großen Cache und einen 1333 MHz schnellen FSB verfügen.

Die bestehende Produktlinie der Xeon 5400-Quadcore-Prozessoren wird Intel für den Embedded-Markt mit dem Xeon-Quadcore-Prozessor L5410 erweitern. Intel hatte erste Prozessoren auf Basis der 45-Nanometer-Technik im November 2007 vorgestellt. Mittlerweile hat Intel das Portfolio dieser Chips auf mehr als 35 verschiedene Server-, Desktop- und Notebook-Prozessoren erweitert. Die Xeon-5400-Quadcore-Prozessoren sind ab sofort verfügbar. Die Preise belaufen sich (bezogen auf 1000-Einheiten-Kontingente)auf 380 und 320 Dollar.

AMD gibt sich gelassen

Advanced Micro Devices (AMD) gibt sich derweil offiziell gelassen bezüglich der Einführung von Intels neuen Mehrkern-CPUs. Randy Allen, der bei AMD das Chipgeschäft im Netzrechnersegment verantwortet, meinte gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung", die Ankündigungen des Prozessormarktführers und Konkurrenten würden sein Unternehmen nicht alarmieren. Dies gilt, obwohl Experten die Ansicht vertreten, dass sich Intel mit seinen neuen Prozessoren weiter von AMD absetzen kann. Eine Zeitlang hatte AMD die technische Führerschaft mit seinen CPUs übernehmen können. Diesen Vorsprung konnte Intel allerdings mit seinen neuen Mehrkern-Chips aufholen. Allerdings vertritt AMD die Meinung, dass seine Vierkern-CPUs mit Namen "Barcelona" wesentlich besser seien als Intels Quad-Core-Chiparchitektur, weil es sich bei den Barcelona-Produkten um Prozessoren mit tatsächlich vier Kernen handelt. Intels Angebot hingegen besteht aus zwei Doppelkern-Architekturen, die miteinander verbunden sind. (jm)