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ERP-Anbieter will Ende 2004 profitabel sein

Intentia entlässt 434 Mitarbeiter

30.07.2004

Außer dem Abbau von Arbeitsplätzen plant der Intentia-Chef, Teile der Forschung, der Entwicklung und des Kundendienstes in Offshore-Regionen zu verlagern. Grundsätzlich sollen aber das Entwicklungsbudget weiterhin bei zwölf bis 15 Prozent des Umsatzes liegen und der Kundensupport noch ausgebaut werden. Kernprodukt von Intentia ist die ERP-Suite "Movex", die für mittelständische Kunden aus verschiedenen Industrien, darunter Fahrzeugherstellung, Handel, Distribution, Möbel, Bekleidung und Nahrungsmittel, konzipiert ist.

Mit den harten Einschnitten will das Management die Kosten um etwa zehn Prozent senken beziehungsweise 35,1 Millionen Dollar einsparen. Spätestens im vierten Quartal, das mit dem Kalenderjahr endet, möchten die Schweden wieder profitabel sein.

Bei Intentia mussten dieses Jahr bereits 300 Angestellte den Hut nehmen. Nun erhalten weitere 434 der insgesamt 2709 Mitarbeiter ihre Kündigung. Ferner soll die Zahl der Büros verringert werden. "Viele Stellen entfallen überwiegend in Regionen, in denen wir schon stark vertreten sind, sowie im administrativen Bereich", so Sciard. Inwieweit der deutschsprachige Raum betroffen sein wird, konnte ein Firmensprecher noch nicht sagen. Unlängst hat Jan Nilsson, President der Business Group Central Europe und damit auch Deutschland-Chef, angekündigt, das Unternehmen Ende August zu verlassen. Seinen Rücktritt eingereicht hat auch Finanzchef Hakan Gyrulf; er bleibt nur noch bis zur Ernennung seines Nachfolgers im Amt.

Das zweite Quartal (Ende: 30. Juni) schloss der ERP-Spezialist mit einem Verlust von einer Million Dollar nach Steuern bei einem Umsatz von 101,7 Millionen Dollar ab. Im gleichen Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen noch rote Zahlen in Höhe von 8,3 Millionen Dollar geschrieben. Die Lizenzeinnahmen kletterten um 26,2 Prozent auf 33,8 Millionen Dollar, während die Serviceumsätze um fast elf Prozent auf 65,1 Millionen Dollar zurückgingen. Dementsprechend sollen vor allem in der Servicesparte Stellen wegfallen. Die Umstrukturierungen werden die Bilanz im dritten Quartal mit etwa 32,5 Millionen Dollar belasten. (fn)