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11.02.1994

Interaktives TV, Video on demand und Home-Shopping im Visier Mit Datenbankerweiterung sucht Oracle die Multimedia-Akzeptanz

MUENCHEN (CW) - Das vor 18 Monaten angekuendigte Multimedia- Engagement von Oracle scheint konkrete Formen anzunehmen. Mit dem "Media Server", einer Erweiterung zu der unternehmenseigenen Datenbank "Oracle 7" zieht die Company hauptsaechlich Telekommunikations-Unternehmen ins Abnehmerkalkuel.

"Die Oracle-Media-Server-Technologie wird den Information-Highway Wirklichkeit werden lassen", so die Ankuendigung in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Derart hohe Erwartungen will Oracle mit einer Technik wecken, bei der es sich nach Angaben der CW-Schwesterpublikation "Network World" um eine Datenbankerweiterung zu Oracle 7 handelt, mit der sich Informationen wie Grafik, Ton, Videosequenzen und Textpassagen digital abspeichern lassen, um Anwendern die Realisierung verschiedenster Consumer-Wuensche zu ermoeglichen.

Vor allem Telefongesellschaften und TV-Anbieter sollen den Media- Server kuenftig nutzen. Um einen Erfolg in diesem Marktsegment zu garantieren, hat Oracle jetzt eine Kooperation mit der Bell Atlantic Corp., Philadelphia, geschlossen. Bell Atlantic will die Daten via Hochgeschwindigkeits-Backbone ueber den Kontinent verteilen. Als Hardwarebasis fuer den angestrebten Information- Highway dienen die massiv-parallelen Systeme der Ncube Corp. aus Foster City, Kalifornien.

Eher utopisch erscheint Anwendern dagegen das Konzept Oracles, den Server auch bei groesseren, mittelstaendischen und sogar kleineren Unternehmen an den Mann zu bringen. "Der Markt ist schlichtweg noch nicht reif fuer ein solches Vorhaben", konstatiert Bruce Page, President bei der auf neue TK- und Video-Information-Technologien spezialisierten Analystengruppe Magnetic Press aus New York. Absatzprobleme koennte Oracle zudem wegen eingeschraenkter Anwenderbudgets bekommen.