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01.08.1986

Interfaces ermöglichen rechnerunabhängigen Betrieb:Pan Dacom erweitert PACX-Serie

FRANKFURT (pi) - Mit dem neuen Kommunikationsrechner PACX 2000 präsentiert die Pan Dacom Daten- und Kommunikationssysteme GmbH. Frankfurt, ein weiteres Mitglied ihrer Kommunikationsrechner-Familie.

Integrierte Gateways und Schnittstellen ermöglichen es dem Benutzer nach Angaben des Anbieters, mit einem einzigen Terminal den Betrieb auf unterschiedlichen Rechnern asynchroner oder synchroner Betriebsart im Direktanschluß oder über die verschiedenen Dienste der Bundespost abzuwickeln. Sind die Rechner an verschiedenen Orten installiert, können mittels "Routing" bis zu 32 PACX-Systeme in einem Netzverbund integriert werden. Die physikalische Verbindung wird über integrierte Konzentratoren oder Glasfaser realisiert.

Die Anwender klinken sich über ein verteiltes Sternnetz-Zeitmultiplex-Verfahren ein. Jeder Benutzer kann mit jedem anderen kommunizieren, wobei die Höchstzahl der angeschlossenen Teilnehmer bei 896 liegt. Die unterstützte Kanalgeschwindigkeit ist abhängig vom Benutzer-Interface und beträgt maximal 19 200 Kilobit pro Sekunde bei asynchronem Betrieb. Es lassen sich sowohl Dialogverbindungen als auch programmierte sowie vom Operator über die Konsole geschaltete Verbindungen realisieren.

Pan Dacom zufolge ist die gesamte Intelligenz, Vermittlungslogik und Systemkontrolle in den Rechner selbst integriert. Änderungen der Konfiguration bezüglich der Netzwerkverbindungen werden vom System über die Operator-Konsole mitgeteilt und in doppelten Floppy-Disk-Laufwerken gespeichert. So könnten Modifikationen während des laufenden Betriebes mit einem Laufwerk vorgenommen werden, während das zweite Laufwerk den Betrieb bei der Initialisierung neuer Anschlüsse voll aufrecht erhält. Darüber hinaus biete das System durch die integrierte Tandem-Funktion auch Redundanz beziehungsweise erhöhte Ausfallsicherheit.