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04.09.1987 - 

Zehn neue Produkte sollen die Konkurrenz in Atem halten:

Intergraph belebt Workstation-Paletten

MÜNCHEN (pi) - Mit der Vorstellung von zehn neuen Workstations meldet sich die Intergraph Deutschland GmbH zu Wort. Das Produktangebot des Unternehmens erweitern die beiden Serien 200 und 300, deren Mitglieder allesamt auf dem 32-Bit-Clipper-Mikroprozessor basieren.

Für beide Serien stehen zwei Einzel- (Interpro) und Doppelbildschirm-Versionen Interact und Interview) sowie je eine Variante ohne Bildschirm (Interserve) zur Verfügung. Der Hauptspeicherausbau liegt je nach Modell zwischen 8 und 16 MB, der bei der Serie 300 auf 80 MB erweiterbar ist. Das I/O-Subsystem der 200-Serie basiert auf einem Intel-80186- Mikroprozessor mit einem halben Megabyte lokalem Speicher-. Zwei unterschiedliche Grafik-Systeme sind je nach Ausbau enthalten. Die GS-Grafik unterstützt 32 darstellbare Farben aus 4096, Bilder werden mit einer Geschwindigkeit von 25 000 Vektoren pro Sekunde aufgebaut. Die GX-Grafik unterstützt 512 Farben aus einer Palette von 1,6 Millionen und bietet mit zirka 100 000 Vektoren pro Sekunde die vierfache Geschwindigkeit beim Bildaufbau. Bei der Serie 300 wird ein 80386-Mikroprozessor als I/O-Subsystem eingesetzt. Die 360-Modelle der Serie 300 sind zudem mit einem Gleitkomma-Beschleuniger ausgestattet, der eine Leistung von 22 Megaflops erbringt.

Die Interserve-Systeme können im Netzwerk als Plot- oder File-Server, alle Steuereinheit für Cluster von Alphaterminals oder für rechenintensive Aufgaben eingesetzt werden.

Die Workstations sind nach einer modularen Hardware-Architektur aufgebaut und untereinander softwarekompatibel. Gemeinsames Betriebssystem ist Unix V, Release 3. 0. Die Systeme unterstützen die Grafiknorm GKS (Grafisches Kern-System) Level 2C. Intergraph will eigenen Aussagen zufolge noch in diesem Jahr X-Windows als Option anbieten. Auf den Grafiksystemen wird das XNS-Protokoll (Xerox Network Standard) und wahlweise TCP/IP angeboten. Dem Intergraph-Netzwerk liegt Ethernet IEE 802.3) zugrunde. Emuliert werden können die Terminals Tektronix 4107, IBM 3278 und DEC VT220.

Das Unternehmen wendet sich mit seinen Produkten an Anwender in den Bereichen mechanische Konstruktion und Fertigung, Elektronik-Entwurf und- Fertigung, Architekten, Maschinenbau und Bauwesen. Die Preise der ab dem 1. Quartal 1988 lieferbaren Systeme beginnen bei 50 000 Mark.