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09.03.1990

Interleaf, GFAI, Informix unterstützen RS6000 IBM fahndet nach Software für die neue RISC-Familie

SAN FRANCISCO (IDG/pi) - Big Blue bemüht sich um unabhängige Softwarehäuser, die ihre Anwendungen auf die neue RISC-Rechnerfamilie System/6000 portieren wollen. 70 Unternehmen haben ihre Kooperationsbereitschaft schon während der offiziellen Ankündigung der RISC-Serie

zugesichert.

Um sich die Unterstützung weiterer Software-Anbieter zu sichern, hat IBM damit begonnen, weltweit ein Netz sogenannter "Porting Centers" zu errichten. Software-Entwickler und Anwender sollen auf diese Weise bei der Anpassung ihrer Programme an die neuen RISC-Rechner unterstützt werden. Solche Zentren - Ende März werden es fünfzehn sein - sind bisher in den USA, Kanada und Australien entstanden.

Zu den Unternehmen, die sich hierzulande bereits zur IBM-RISC-Familie bekannt haben, zählt unter anderem die Interleaf GmbH in Eschborn. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Cambridge/Massachusetts wird sein "Technical Publishing System" (TPS), ein für technische Dokumentationen entwickeltes Softwarepaket, auf die neuen Rechner portieren. Auch die Eschborner Gruppe für Angewandte Informatik GmbH (GFAI) unterstützt mit ihrer Unix-Benutzeroberfläche und Systemadministration "Pixuse" die IBM-Plattformen. Ihr gesamtes Angebot im Bereich Informations-Management, von der Datenbank bis zur Desktop-Software, bietet die Münchner Informix Software GmbH auf Big Blues RISC-Rechnern unter der AIX-Version 3.1 an.

Das hauseigene Unix-Derivat AIX will IBM ihren Anwendern auf ähnliche Weise schmackhaft machen wie die zugehörige RISC-Architektur. Die Armonker haben ein "Aixpert program" angekündigt, das Entwickler mit Informationen über AIX 3.0 und über dessen Portierung versorgen soll. Im Service inbegriffen sind unter anderem Seminare, Kataloge, eine gebührenfreie Informations-Hotline, Videofilme und technischer Support.