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15.09.1978

Internationaler Kongreß für Datenverarbeitung (IKD) in Berlin:

BERLIN - "Wir müssen davon ausgehen, daß die Formel vom "Computer als Vollidiot" mit Spezialbegabung nur noch Zweckoptimismus ist, der von der Öffentlichkeit heute nicht mehr ganz zweifelsfrei hingenommen wird", erklärte Professor Hans Herbert Schulze (ADL-Verband) bei der Eröffnungspressekonferenz zum Internationalen Kongreß für Datenverarbeitung (IKD) in Berlin.

Dennoch - und das sei kein Widerspruch - könne heute noch niemand absehen, wo die Grenzen des Computers lägen. Konsequenz: Nicht das technische Fachgespräch, sondern die "andere Seite, der moralische Aspekt der Datenverarbeitung", steht im Vordergrund dieser Veranstaltung.

Am dritten IKD, der erstmals in Verbindung mit der 4th international Conference on very large Data Bases durchgeführt wird, nehmen rund 800 DV-Praktiker und Wissenschaftler teil (1976: 700). Zu der Veranstaltung mit dem zungenbrecherischen Namen, die insbesondere auf Datenbank-Wissenschaftler ausgerichtet ist, haben 420 Teilnehmer aus 40 Ländern gemeldet, darunter eine Delegation aus der Volksrepublik China Freut sich Horst-Ludwig Stein, Hauptgeschäftsführer des Veranstalters AMK, Berlin: "IKD und Datenbank-Kongreß sind dazu angetan, den Ruf Berlins als Kongreßstadt - speziell auf dem Gebiet der Datenverarbeitung - zu stärken."

Der nächste IKD-Berlin 1980 findet übrigens bereits im neuen internationalen Congress Center statt.