Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

17.03.2000 - 

Chat

Internet-Kuriosa

Im freien Fall

Börsennörgler erwarten, dass den hochfliegenden Kursen von Internet-Aktien ein tiefer Fall folgen wird. Manager und Anleger, die sich schon jetzt darauf vorbereiten wollen, finden unter www.freierfall.de einen Trainingsplatz. Dort gibt es unter anderem Gutscheine für einen freien Fall zu zweit - mit Fallschirm.

Pranger im Web, Teil 1

Eine Web-Seite lehrt in Südkorea Politikern das Fürchten. Unter www.ccej.or.kr/ führt die Bürgerkoalition für ökonomische Gerechtigkeit eine Liste mit Politikern, die nicht im Parlament erscheinen, gegen die Korruptionsvorwürfe erhoben oder die deshalb bereits verurteilt wurden. Gefüllt wird die Liste von 40000 Mitgliedern der Bürgerbewegung, die im Wesentlichen Medienberichte und frei zugängliche Prozessberichte auswerten. Die Site ist in Südkorea inzwischen insbesondere bei den von den überalterten Parteien umworbenen Jungwählern so beliebt, dass eine Nennung dort Karrieren beenden kann.

Pranger im Web, Teil 2

Nicht gesellschaftliche, sondern finanzielle Interessen haben die Firma netinkasso.com veranlasst, einen Pranger im Web aufzustellen. Dort sollen Gläubiger die Namen von säumigen Schuldnern publizieren. Rechtlich sei diese öffentliche "Schuldner-Datenbank" zulässig, sagen die Mitarbeiter von Net-Inkasso.

Ebbe beim Dotcom-Marketing

Die in den USA besonders viele Unternehmen überschwemmende Marketing-Welle, ein ".com" an den Firmennamen anzuhängen, ist am Versickern. Zu den Internet-Companies, die diese Endung jetzt wieder gestrichen haben, gehört das Portal Infospace.com. David Placeck, Erfinder von Markennamen wie "Powerbook" für die Apple-Laptops oder "Pentium" für die Intel-Chips, erklärt das Abflaufen des Dotcom-Trends: "Die Endung wird in dem Maße überflüssig, in dem das Web immer mehr unserer Lebensbereiche durchdringt." Infospace begründet den Verzicht darüber hinaus damit, dass man künftig nicht nur als Portal auftreten wolle, sondern sich vielmehr generell als Anbieter von Informations- und Handelsinfrastrukturen für Websites und drahtlose Endgeräte verstehe.