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10.03.2000 - 

Vom Praktikum über das Stipendium bis zur heißen Party

Internet-Portale für Studenten versprechen einen Rundum-Service

MÜNCHEN (CW) - Studenten und Hochschulabsolventen sind die umworbene Zielgruppe von zwei neuen Informationsdiensten im Internet. Die Anbieter von www.e-fellows.net und www.campus2day.de versprechen einen Rundum-Service, der neben Praktika und Hochschul-Rankings, auch Stipendien oder Reisen anbietet.

Unter dem Motto "Studieren mit Links" listet der Online-Service http://www.e-fellows.net, München, unter anderem ausgesuchte Universitäten im Ausland und Literaturtipps für zielbewusstes Studieren auf. Zudem findet der User Informationen zu wichtigen Unternehmen, Praktikumsplätzen sowie zur Bewerbung und Karriereplanung.

Wer seinen Lebenslauf eingibt, hat die Chance, ein Stipendium als "e-fellow" und damit finanzielle Vorteile in Höhe von mehr als 1000 Mark pro Jahr zu erhalten. Das Stipendium ermöglicht die kostenfreie Recherche in über 100 normalerweise gebührenpflichtigen Datenbanken. Die Stipendiaten können von zu Hause aus gebührenfrei surfen. Mit einer erweiterten E-Mail-Funktion können sich E-Fellows an Diskussionen mit Persönlichkeiten der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens beteiligen.

Kommunikationsplattform von und für StudentenGrundlage des Studentenportals ist ein Joint Venture der Deutschen Telekom, des Beratungsunternehmens McKinsey sowie der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck. Als zusätzliche Partner sind die SAP AG und die Deutsche Bank im Gespräch. Mitarbeiter der beteiligten Unternehmen stellen den Stipendiaten Mentoren zur Seite. Erfahrene Journalisten betreuen die Homepage und sorgen für den aktuellen Stand der Informationen und Serviceangebote.

Ein "interaktives Netzwerk" hat der Darmstädter Online-Service http://www.campus2day.de gemeinsam mit http://www.dooyoo.de, Berlin, ins Leben gerufen. Ziel von "C2day" ist es, eine Kommunikationsplattform für Studenten im Internet zu schaffen, die möglichst alle Bedürfnisse für Studium und Freizeit abdeckt. Konzepte und Inhalte wurden überwiegend von Studenten entwickelt. Die Hochschul-News umfassen unter anderem Vorlesungsverzeichnisse und Hinweise zum Studienplatztausch. Darüber hinaus gibt es Tipps zur Studienfinanzierung, eine Rechtsberatung sowie ein buntes Spektrum an Wohn- und Freizeithinweisen.

Zur Nutzung des Angebots müssen sich Studenten als Mitglieder registrieren lassen. Dafür winken der Zugang zu moderierten Chat-Räumen, in denen auch Manager renommierter Unternehmen Rede und Antwort stehen. User sind aufgefordert, die Community weiter zu entwickeln und die geplante europäische Expansion zu begleiten. Wer sich engagiert, hat Anspruch auf "c-dots": Die Bonuspunkte werden auf einem virtuellen Konto gesammelt und später gegen Handys, CDs, Bücher oder Reisen eingetauscht.

Zudem gibt es "Campus Development Teams" aus Studenten, die die lokale Verantwortung für Inhalte, Werbung, Partner und Mitglieder übernehmen. Hierzu gehören derzeit etwa 120 "Lokalredakteure" in 48 Städten. Bis Ende März peilt Campus2day 50000 Mitglieder in Deutschland an. Gegen Ende des Jahres will der Service weitere Grundsteine in europäischen Ländern sowie Kanada legen. Der Service finanziert sich aus Sponsoring, Produkttests, einer Jobbörse sowie provisionsorientierten Angeboten von Unternehmen.