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03.12.2004

Internet-Telefonnummern werden ab Januar zugeteilt

03.12.2004
Die Regulierungsbehörde vergibt Internet-Telefonnummern mit der deutschlandweiten Vorwahl 032.

Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (Reg TP) hat die "Zuteilungsregeln für Nationale Teilnehmerrufnummern (NTR) aus dem Rufnummernbereich 032" veröffentlicht. Die NTR weist wie die Mobilfunkvorwahlen keinen geografischen Bezug auf. Damit können TK-Diensteanbieter die Rufnummer bundesweit vergeben und sind nicht länger auf eine der 5200 Ortsnetznummern angewiesen. Für den Endnutzer hat die NTR den Vorteil, dass er sie auch im Falle eines Umzuges etwa von Hamburg nach München behalten kann.

Die Reg TP geht davon aus, dass vor allem VoIP-Anbieter (Voice-over-IP) die neuen Nummern nutzen werden. Zumindest in größeren Ballungsgebieten hatten diese ihren Internet-Telefonie-Kunden bislang klassische Ortsvorwahlen zugeteilt. Das soll entgegen anders lautenden Medienberichten auch weiterhin möglich sein. Dank des zusätzlichen Rufnummernraums 032 können die VoIP-Anbieter aber jetzt flexibler auf Kundenwünsche reagieren. Zudem braucht der NTR-Antragsteller lediglich einen Wohnort beziehungsweise einen Firmenstandort in Deutschland nachzuweisen. Die VoIP-Ortsvorwahl muss dagegen einen Bezug zum Wohnort oder zum Firmensitz des Kunden haben.

Tarife stehen noch nicht fest

Offen ist noch, was ein Gespräch aus dem Festnetz zu einer 032er Nummer kosten wird. Befürchtungen, dass die Festnetzbetreiber für die Anwahl der Internet-Telefonie-Nummer besonders hohe Gebühren verlangen könnten, sind jedoch nach Ansicht der Regulierungsbehörde unbegründet. Diese Gefahr sei deshalb nicht gegeben, weil der Anrufer auch mit der NTR per Call-by-Call über den günstigsten Anbieter telefonieren könne, erklärte ein Reg-TP-Sprecher der computerwoche. Die NTR kann ab sofort bei der Reg TP beantragt werden, wobei alle Anträge, die bis zum 10. Januar 2005 eingehen, als zeitgleich gestellt gelten. Noch im Januar sollen die ersten Nummern zugeteilt werden. (hi)