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30.04.1999 - 

Größenordnungen, eine Wunschliste und die Zukunft des Netzes

Internet World: XML wird erwachsen

LOS ANGELES (IDG) - Auf der diesjährigen Internet World Spring in Los Angeles standen die Extensible Markup Language (XML), Netzinfrastruktur sowie E-Commerce-Integration im Mittelpunkt des Geschehens.

Veranstalter Penton Media sprach bei annähernd 40000 Besuchern aus 48 Ländern und mehr als 500 Ausstellern von einem großen Erfolg. Viele Anbieter bemängelten allerdings, daß große Kunden der Veranstaltung ferngeblieben waren. Die anwesenden mächtigen Player wie IBM, Intel, Microsoft oder Lotus drängten andererseits die kleinen, oftmals innovativeren Anbieter in den Hintergrund. Penton hatte beispielsweise etwa 30 Startup-Firmen in einen Seitenpavillion ausgelagert.

Im technologischen Fokus stand die Transformation der Extensible Markup Language (XML) vom Modebegriff in einsatzreife Produkte. Datenbankriese Oracle kündigte XML-fähige Message-Broker-Funktionalitäten sowie den XML-Parser für "Oracle 8i" an. Aber auch kleinere Anbieter wie Interleaf oder Right Doc präsentierten XML-Produkte für nahezu jeden Bedarf.

IBM spielt seine Rolle als der große E-Business-Enabler weiter und widmete sich auf der Internet World vor allen Dingen der Integration vorhandener IT-Systeme und Geschäftsabläufe in den elektronischen Handel. Zum Erfolg von Big Blue sollen neue Produkte wie der "Commerce Integrator" zur Anbindung von Back-end-Systemen sowie verschiedene Consulting-Dienste beitragen.

An die Adresse der Internet-Service-Provider (ISPs) richteten viele Besucher den Wunsch nach Tools, mit denen sie selbst Datenverkehr und Netzzuverlässigkeit überwachen könnten.

Lucent-CEO Rich McGinn schließlich verblüffte die Zuhörer seiner Keynote mit der Aussage, das jetzige Internet werde schon bald ein Meganetz für Sprach- und Datenübertragung mit einem IP/ATM-Backbone auf Basis von Glasfaserkabeln sein. Das Internet sei nur der Beginn einer Computing-Revolution, so McGinn.