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24.01.2003 - 

UCM verbessert Profitmargen der Anwender

Intershop bündelt seine Programme

MÜNCHEN (CW) - Das Jenaer Softwareunternehmen Intershop bündelt seine Programme unter einem neuen Dach: Mit den Funktionen des als Unified-Commerce-Management (UCM) betitelten Ansatzes sollen die Kunden Kosten senken und Profite steigern können.

Mit dem neuen Schlagwort UCM wollen die Softwerker unter Stephan Schambach an bessere Zeiten anknüpfen. Einwände, es handle sich dabei um einen reinen Marketing-Begriff, der à la Mysap.com in die Welt gesetzt wurde, lässt der Intershop-Gründer nicht gelten: UCM sei eine Strategie und kein alter Wein in neuen Schläuchen, argumentiert Schambach. Zwei der vier Module seien erst im vergangenen Jahr angekündigt worden und jetzt erhältlich; zuvor mussten sie durch die Pilotphase bei Anwendern wie MAN und Otto. Bei den einzelnen Modulen handelt es sich um die traditionellen Komponenten für den B-to-B- und B-to-C-Handel sowie neue Tools für E-Procurement und Content-Management. Im Rahmen des UCM-Konzepts werden diese auf der "Multisite"-Plattform von Intershop integriert.

Dieser Ansatz erleichtere es Anwendern, für ihre Kunden, Lieferanten und Partner so genannte Self-Service-Systeme einzurichten. Durch die Umstellung externer Geschäftsprozesse wie den Einkauf, den Verkauf oder die Informationsversorgung auf "Selbstbedienung" würden die Profitmargen des Anwenders steigen, argumentiert Intershop.

Zudem schirme UCM die internen IT-Systeme wie eine Art "Business-Firewall" ab und schütze sie vor Lastspitzen und Angriffen, ohne dass die Altsysteme im Backend verändert werden müssten. Kunden, Partner und Lieferanten des Anwenders greifen dabei über ein einheitliches Frontend auf die für sie nötigen Geschäftsprozesse zu, ohne mit der Komplexität der Systeme konfrontiert zu werden. "Früher konnte ein Verkäufer die Schwachstellen verstecken, heute muss das eine Software tun", sagt Schambach.

Noch in einem weiteren Punkt unterscheide sich Intershops UCM-Ansatz von den Lösungen der Wettbewerber: Während diese vornehmlich die Sicht aus dem Unternehmen heraus unterstützen würden, spricht sich der Firmenchef für den Blick in die Firma hinein aus. Die Lösung müsse sich an den Bedürfnissen der externen Nutzer orientieren, nicht an den Anforderungen der DV-Abteilung. Schambach: "E-Commerce ist kein reines IT-Thema." Mit UCM werde die technische Basis geschaffen, damit das Marketing alle Schnittstellen zu Kunden, Partnern und Lieferanten steuern kann. (ajf)