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04.06.1999 - 

Ostdeutsche Internet-Firma unterstützt Hochschulen

Intershop engagiert sich für Weiterbildung bei E-Commerce

Von Ingrid Weidner* Das Softwarehaus Intershop, Jena, unterstützt seit einigen Wochen Bildungseinrichtungen und Universitäten mit Software, damit E-Commerce künftig fester Bestandteil der Lehrpläne wird.

Momentan fehlen sowohl bei der Entwicklung als auch beim Marketing Experten für den elektronischen Handel. Um diese Lücke zu schließen, bietet das Unternehmen für Interessierte die eigene Software in zwei Fassungen an. Die "Intershop 3 Developer Edition" richtet sich an technisch orientierte Ausbildungen und Studiengänge. Informatikstudenten, zukünftige Web-Designer und andere IT-Fachkräfte erhalten auf diese Weise eine Plattform, mit der sie virtuelle Shops erstellen und gestalten können. Gleichzeitig ist es möglich, Funktionalität und Architektur der E-Commerce-Software genauer zu analysieren. Die Developer-Ausgabe als CD-ROM gibt es kostenlos bei Intershop, mit dem dazugehörenden Handbuch für 345 Mark.

In der Servicepaket-Ausgabe für 1799 Mark des ostdeutschen Anbieters sind zahlreiche Zusatzleistungen enthalten. Beispielsweise gehören 30 Tage Support, der Partner Newsletter und weitere Serviceleistungen dazu. Außerdem erhalten die Teilnehmer nach erfolgreichem Training mit der Software ein Zertifikat.

Die Intershop-Schullizenz ist vor allem für wirtschaftlich und kaufmännisch ausgerichtete Ausbildungs- und Studiengänge gedacht. Die zukünftigen IT-Manager, Vertriebs- und Marketing-Experten brauchen für den elektronischen Marktplatz und die neuen Handelswege fundierte Kenntnisse in diesem Bereich. Bei diesem Programm liegt der Schwerpunkt auf der Vermarktung, den unterschiedlichen Geschäftsmodellen und Einsatzmöglichkeiten.

Die Resonanz auf das Angebot ist laut Intershop gut. An einigen Universitäten, beispielsweise in Bayreuth, der Fernuniversität Hagen und der Fachhochschule Dresden, sowie privaten Instituten wird bereits mit den Programmen gearbeitet. Intershop möchte den eigenen Namen bekannter machen und verspricht sich, daß die jetzigen Studenten auch im Beruf auf seine Software zurückgreifen, nachdem sie die Programme bereits in ihrer Ausbildung kennengelernt haben.

*Ingrid Weidner ist freie Journalistin in München.