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27.10.2000 - 

Aktie der Woche

Intershop: Immer noch zu teuer

Von Stephan Hornung*

Enttäuschende Zahlen meldete Intershop Commuications vorab zum dritten Quartal. Mit einem erwarteten Umsatz von 34 bis 35 Millionen Euro kann man gerade noch die Einnahmen des zweiten Quartals (32,6 Millionen Euro) übertreffen. Nach einem Quartalsgewinn von 1,3 Millionen Euro in der Vorperiode rechnen die Jenaer nun mit einem Verlust. Schuld an diesem schlechten Ergebnis sei unter anderem die Saisonalität der Softwarebranche, hieß es. Schaut man sich jedoch den am besten vergleichbaren Wert am Neuen Markt an, nämlich Broadvision, verhält es sich dort ganz anders. Trotz eines Währungsnachteils aufgrund des starken Dollars konnte besagter Wettbewerber seinen Umsatz um 26 Prozent auf 120 Millionen Dollar und sein Ergebnis um 28 Prozent auf 13,6 Millionen Dollar steigern. Mit der Wachstumsdynamik reiner B-to-B-Firmen wie Ariba und Commerce One kann Intershop derzeit ohnehin nicht mithalten. Man muss sich fragen, ob der Neue Markt demnächst einen weiteren Hoffnungsträger verlieren wird - dies um so mehr, da die Stephan-Schambach-Company schon den Break-even ereicht zu haben schien. Die Bewertung mit dem über 30-fachen Umsatz diesen Jahres ist nach wie vor hoch. Auf aktuellem Niveau erscheint die Aktie uninteressant.

* Die Autoren sind Analysten der CMW GmbH in München. Die hier veröffentlichten Informationen beruhen auf Quellen, die wir für vertrauenswürdig und zuverlässig halten. Trotz sorgfältiger Quellenauswahl und -auswertung können wir für Vollständigkeit, Genauigkeit und inhaltliche Richtigkeit der Angaben eine Haftung nur insoweit übernehmen, als grobe Fahrlässigkeit oder Vorsatz Haftung begründen. Jede darüber hinausgehende Haftung wird ausgeschlossen. Für Angaben Dritter übernehmen wir kein Obligo, Aktienanlagen sind durch stärkere Kursschwankungen gekennzeichnet.