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27.06.1997

Interview

CW: Was hat Sie dazu bewogen, nach Maxtor und Quantum nochmals ein Speicherunternehmen zu gründen?

McCoy: Wir hatten die Chance, die neue Technik des modifizierten Schreib-Lese-Kopfs von Quantum in Lizenz zu nehmen. Ursprünglich stammt das Verfahren von Digital Equipment, das rund 60 Millionen Dollar in diese Entwicklung gesteckt hatte. Zudem hat uns die Stanford University die Rechte an der dort entwickelten Solid Immersion Linse exklusiv angeboten.

CW: Was sind die Vorzüge der beiden Verfahren?

McCoy: Die Linse erlaubt ein viel engeres Beschreiben der Oberfläche durch eine Verkleinerung der Bit-Zelle. Spur- und Bit-Dichte erhöhen sich so erheblich. Die Linse ist in einen Schreib-Lese-Kopf eingebaut, wie wir ihn von herkömmlichen Festplatten her kennen. Er benötigt allerdings kein Servo-System, da er in größerem Abstand über die Oberfläche fliegt.

CW: Was wird damit erreicht?

McCoy: Die beiden Neuerungen erhöhen die Aufzeichnungsdichte gegenüber herkömmlichen Festplatten- oder MO-Techniken um den Faktor zehn.

CW: Sie versprechen neben enormen Speicherkapazitäten auch eine drastische Kostensenkung. Wie soll das gehen?

McCoy: Wir sparen uns das Servo-System zur Positionierung des Kopfes. Außerdem arbeitet unser Verfahren mit einem Plastik-Substrat für die Plattenoberfläche statt der teureren Aluminium-Glas-Oberfläche der Festplatten.

CW: Wie finanziert sich Terastor?

McCoy: Das Startkapital in Höhe von 30 Millionen Dollar stammt zum Teil von den Gründungsmitgliedern, außer mir sind das Gordon Knight und William Dobbinn. Außerdem haben wir die Venture-Kapital-Gruppe von Paul Allen, dem Mitbegründer von Microsoft, mit an Bord. Zu erwähnen ist vielleicht die Quantum Corp., die einen 15prozentigen Anteil hält.

CW: Fungiert Terastor nur als Technologielieferant?

McCoy: Wir planen beides: die Lizenzvergabe und marktreife Produkte.

CW: Wann kommen die?

McCoy: Anfang 1998.

CW: Werden das Online- oder Archivierungsgeräte?

McCoy: Near Field Recording eignet sich für vieles.