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05.07.2010

INTERVIEW/France Telecom entwickelt sich im 1H wie erwartet

Von Ruth Bender and Geraldine Amiel DOW JONES NEWSWIRES

Von Ruth Bender and Geraldine Amiel DOW JONES NEWSWIRES

PARIS (Dow Jones)--Der französische Telekommunikationskonzern France Telecom hat sich im ersten Halbjahr des laufenden Jahres im Rahmen der Erwartungen entwickelt. Für das Gesamtjahr rechne er unverändert mit einem stabilen Umsatz, sagte CEO Stephane Richard am Montag im Interview mit Dow Jones Newswires. Allerdings seien die jüngsten regulativen Änderungen in der Prognose nicht berücksichtigt. Unter Berücksichtigung der jüngsten Maßnahmen, wie der Kürzung der Gebühren, die sich die Betreiber für die Verbindung von Telefonaten gegenseitig berechnen, dürfte der Umsatz 2010 etwas niedriger ausfallen als erwartet, fügte Richard hinzu.

Für die Zukunft zeigte sich der CEO zuversichtlich. Zwar befinde sich Europa in einer Phase geringen Wachstums, die durchaus für einige Jahre andauern könne. Die France Telecom sei aber weiterhin widerstandsfähiger als andere Unternehmen. So halte der Konzern an allen seinen Finanzzielen für 2010 und 2011 fest, sagte Richard weiter. Daran könne auch das Vorhaben, stärker ins Mobilfunk- und Breitbandnetz zu investieren, nichts ändern. Die Kapitalausgaben sollten dieses Jahr nach wie vor 12% des Umsatzes ausmachen.

Zudem will die Gruppe ihre Dividenden-Ausschüttungsrate von rund 45% des organischen Cashflows in diesem und dem kommenden Jahr beibehalten, sagte der Manager weiter. Am Montagmittag hatte der Konzern bereits bestätigt, 2010 und 2011 unverändert einen freien Cashflow von 8 Mrd EUR erzielen zu wollen.

"Das ist eine starke Botschaft von unserer Gruppe. Wir stehen zu unseren Zielen. Es ist wichtig, sowohl unsere Mitarbeiter als auch unsere Anteilseigner zufrieden zu stellen", sagte Richard.

Ihre Beteiligungen an den Fernsehkanälen "Orange Sport" und "Orange Cinema" will die France Telecom SA verringern, aber einen Maximalanteil von 50% behalten. Gespräche mit möglichen Partnern würden bereits geführt.

Zuvor hatte Richard gesagt, die Gruppe suche nach Partnern, die in ihre TV-Kanäle investieren. Bislang hat das Unternehmen pro Jahr rund 400 Mio EUR in die Kanäle gesteckt, die 2008 an den Start gegangen waren und an Internet-Abonnenten der France Telecom vertrieben wurden - eine Strategie, die nun einer Überprüfung unterzogen wurde.

Das TV-Geschäft macht nicht einmal 1% des Umsatzes der Gruppe aus. Auch hat es nicht dazu beigetragen, neue Teilnehmer anzulocken. Dennoch sei es wichtig, weil immer mehr Kunden Beiträge über ihre Mobiltelefone konsumierten, betonte Richard.

Webseite: www.francetelecom.com -Von Ruth Bender, Geraldine Amiel und Max Colchester, Dow Jones Newswires, +49 (0)69 29725 103, unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/ebb/sha

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