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13.08.2007

INTERVIEW/Premiere-CEO ist der Medien müde ... (zwei)

Kofler verteidigte den Zeitpunkt für seinen Rücktritt, über den in den vergangenen Wochen zwar spekuliert wurde, dessen Zeitpunkt aber doch überraschend war. "Am besten geht man nach einem gewonnenen Spiel", sagte er unter Anspielung auf die mit Saisonbeginn wieder zurückgewonnenen Bundesligarechte. Der Bezahlfernsehsender, an dessen Spitze künftig Finanzvorstand Michael Börnicke stehen wird, muss sich in den kommenden Monaten auf neue Herausforderungen einstellen. So stehen laut Kofler in den kommenden Monaten die Entscheidungen über die Bundesligarechte ab der Saison 2009/10 aber auch die Champions-League-Rechte und wichtige strategische Änderungen an. "Wenn ich die Entscheidungen treffe, dann muss ich auch die Verantwortung übernehmen", sagte Kofler. Zugleich warb er um Vertrauen in seinen Nachfolger. Vielleicht werde Michael Börnicke im Moment etwas unterschätzt, weil er nur als Finanzvorstand bekannt ist. Aber Börnicke sei ein kreativer Unternehmer, so Kofler. Er werde Premiere so führen, wie auch er das Unternehmen geführt habe. Kofler sagte zudem, dass alle unternehmerischen Entscheidungen im Vorstand getroffen worden seien. "Ich muss gar nichts übergeben, weil ich das bereits jede Woche in den Vorstandssitzungen getan habe", so Kofler im Interview mit Dow Jones Newswires. "Premiere ist ein attraktives Unternehmen, ob mit oder ohne Kofler", sagte er. Konkrete Gespräche mit Parteien, die an einer teilweisen oder vollständigen Übernahme des Senders interessiert sind, gibt es Kofler zufolge derzeit nicht. Kofler kündigte an, sich in einem halben Jahr wieder beruflich engagieren zu wollen. Er wolle ein "etwas selbstbestimmterer Unternehmer" werden. In welcher Branche er sich engagieren wolle, ließ er offen. An seinem neuen Unternehmen will er aber im "mindestens zweistelligen Prozentbereich" engagiert sein und strebt die Rolle des führenden Einzelaktionärs an. DJG/apr/nas

Kofler verteidigte den Zeitpunkt für seinen Rücktritt, über den in den vergangenen Wochen zwar spekuliert wurde, dessen Zeitpunkt aber doch überraschend war. "Am besten geht man nach einem gewonnenen Spiel", sagte er unter Anspielung auf die mit Saisonbeginn wieder zurückgewonnenen Bundesligarechte. Der Bezahlfernsehsender, an dessen Spitze künftig Finanzvorstand Michael Börnicke stehen wird, muss sich in den kommenden Monaten auf neue Herausforderungen einstellen. So stehen laut Kofler in den kommenden Monaten die Entscheidungen über die Bundesligarechte ab der Saison 2009/10 aber auch die Champions-League-Rechte und wichtige strategische Änderungen an. "Wenn ich die Entscheidungen treffe, dann muss ich auch die Verantwortung übernehmen", sagte Kofler. Zugleich warb er um Vertrauen in seinen Nachfolger. Vielleicht werde Michael Börnicke im Moment etwas unterschätzt, weil er nur als Finanzvorstand bekannt ist. Aber Börnicke sei ein kreativer Unternehmer, so Kofler. Er werde Premiere so führen, wie auch er das Unternehmen geführt habe. Kofler sagte zudem, dass alle unternehmerischen Entscheidungen im Vorstand getroffen worden seien. "Ich muss gar nichts übergeben, weil ich das bereits jede Woche in den Vorstandssitzungen getan habe", so Kofler im Interview mit Dow Jones Newswires. "Premiere ist ein attraktives Unternehmen, ob mit oder ohne Kofler", sagte er. Konkrete Gespräche mit Parteien, die an einer teilweisen oder vollständigen Übernahme des Senders interessiert sind, gibt es Kofler zufolge derzeit nicht. Kofler kündigte an, sich in einem halben Jahr wieder beruflich engagieren zu wollen. Er wolle ein "etwas selbstbestimmterer Unternehmer" werden. In welcher Branche er sich engagieren wolle, ließ er offen. An seinem neuen Unternehmen will er aber im "mindestens zweistelligen Prozentbereich" engagiert sein und strebt die Rolle des führenden Einzelaktionärs an. DJG/apr/nas

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