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03.05.2007

INTERVIEW/Qimonda setzt auf Wachstum in Asien

HONGKONG (Dow Jones)--Der Chiphersteller Qimonda setzt für künftiges Wachstum auf den asiatischen Markt. Dabei sei der Bau einer Chipfabrik in der VR China eine Option, sagte Daniel Wong, Regional President und Managing Director der Aktivitäten im asiatisch-pazifischen Raum, in einem Interview mit Dow Jones Newswires. Zuvor hatte das von Infineon ausgegliederte Unternehmen bereits den Bau eines Werkes in Singapur angekündigt.

HONGKONG (Dow Jones)--Der Chiphersteller Qimonda setzt für künftiges Wachstum auf den asiatischen Markt. Dabei sei der Bau einer Chipfabrik in der VR China eine Option, sagte Daniel Wong, Regional President und Managing Director der Aktivitäten im asiatisch-pazifischen Raum, in einem Interview mit Dow Jones Newswires. Zuvor hatte das von Infineon ausgegliederte Unternehmen bereits den Bau eines Werkes in Singapur angekündigt.

"Wir sehen Asien-Pazifik einschließlich Japan als einen der größten und am stärksten wachsenden Markt für Qimonda." In Singapur will die Qimonda AG binnen fünf Jahren 2 Mrd EUR in ein Werk zur Herstellung von 300-mm-Wafern investieren, die im Vergleich zu Anlagen für 200-mm-Wafer für höhere Produktion und niedrigere Produktionskosten sorgen. Der Start ist am Ende des Jahres zu erwarten. Derzeit verfügt Qimonda über zwei dieser Werke - eines in Deutschland und eines in den USA.

Durch die Expansionspläne soll sich die Belegschaft in der Region in den kommenden drei bis fünf Jahren auf rund 6.000 nahezu verdoppeln, sagte Wong. Die Überlegungen für ein Werk in der VR China wollte er indes auf Nachfrage nicht konkretisieren.

Für das laufende Jahr zielt Qimonda auf einen globalen Marktanteil von 16% bei DRAM-Chips. Im Vorjahr waren es 15,8%, wie aus Daten des Marktforschungsinstituts iSuppli Corp hervorgeht. Damit war das in München ansässige Unternehmen die Nummer drei nach den Südkoreanern Samsung Electronics Co (28,2%) und Hynix Semiconductor (16,6%).

Für die zweite Jahreshälfte erwartet Wong einen Stabilisierung der DRAM-Preise. Durch die verstärkte Ausrichtung auf Spezial-DRAM sei sein Unternehmen besser positioniert, den zuletzt gesehenen Preisrückgang in dem Bereich zu begegnen. Bei den Spezialitäten sei der durchschnittliche Verkaufspreis ebenso höher wie die Bruttomarge.

Webseite: http://www.qimonda.com

-Von Yun-Hee Kim, Dow Jones Newswires; +49 (0)69 29725 103,

unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/smh/brb

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