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31.10.2003 - 

Integration über Netweaver-Plattform

Interwoven koppelt SAP-Produkte an

MÜNCHEN (CW) - Der Content-Management-Spezialist Interwoven hat seine Software "Teamsite" und andere Produkte an SAPs Integrations- und Ablaufumgebung "Netweaver" und dessen Komponente "Enterprise Portal " angepasst.

Zur Integration in das SAP-Portal hat Interwoven Portalmodule("Iviews") entwickelt. Sie gestatten es, via Web-Client auf Funktionen zur Content-Erstellung sowie auf den "Content Browser" zuzugreifen. Zudem sind Anwender in der Lage, Klassifizierungsschemata von Inhalten, die mit Interwovens "Meta Tagger" erzeugt wurden, über das "Repository Manager API" des SAP-Portals den Benutzern zugänglich zu machen.

Auch Interwovens für das digitale Asset-Management gedachte Produkt "Mediabin" lässt sich nun über das Enterprise Portal bedienen. Die Software erlaubt es, Bilder, Grafiken sowie Office-Dateien in einem zentralen Repository vorzuhalten. Mediabin erzeugt und verwaltet Metadaten über diese Inhalte. Zu den Besonderheiten zählt eine Ähnlichkeitssuche bei der Bildrecherche. So könnte der Anwender sich alle Abbildungen eines Flugzeugs vom Typ "Airbus A321" mit blauem Himmel im Hintergrund heraussuchen lassen. Über eine Versionsverwaltung stellt das System sicher, dass beispielsweise Vertriebsleute immer auf die aktuellen Powerpoint-Vorträge zugreifen.

Neben der Portalanbindung wirbt Interwoven auch mit der Möglichkeit der Integration in SAP-Anwendungen. Die Kopplung mit den Business-Applikationen erfolgt über den Web-Services-fähigen Netweaver-Bestandteil "Exchange Infrastructure". Über die "Interwoven Content Services" lassen sich Funktionen von Teamsite über die Web-Services-Spezifikationen Web Services Description Language (WSDL) und Simple Object Access Protocol (Soap) ansprechen. Auf diese Weise sind Firmen befähigt, Inhalte aus einem Teamsite-Repository mit Kundeninformationen aus einer CRM-Anwendung zu verknüpfen, beispielsweise für die Kundenberatung.

Interwoven kooperiert jedoch nicht nur mit SAP, sondern darüber hinaus mit Sun, Bea und IBM. Nun will der Herstelller die amerikanische Firma Imanage übernehmen und damit sein Portfolio vor allem um Collaboration- und Workflow-Funktionen erweitern. (fn)