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18.11.1994

Investitionssenkung auf 12,5 Milliarden Mark Die Telekom will Gebuehren auf internationales Niveau bringen

BONN (pg) - Die Telekom plant, zum 1. Januar 1995 die Tarife fuer Monopolleistungen deutlich zu senken. Gleichzeitig sollen aber die bislang niedrigen Anschlussgebuehren drastisch erhoeht werden. Dies teilte Horst Gellert, im Vorstand der Telekom fuer den Bereich Geschaeftskunden verantwortlich, in einem CW-Interview mit (siehe Seite 25).

Mit der Tarifsenkung kommt der Bonner Carrier einer Auflage des Bundesministeriums fuer Post und Telekommunikation (BMPT) von 1992 nach, die Gebuehren bis Anfang 1995 schrittweise zu reduzieren und internationalem Niveau anzupassen. Gellert zufolge wird die Telekom mit den neuen Gebuehrensaetzen fuer Monopolleistungen die vorgegebenen Hoechstwerte bewusst unterschreiten.

Andererseits ist aber die bisherige Pauschale von 600 Mark zur Bereitstellung eines Anschlusses passe. Die Anschlussgebuehren sollen dann bis um den Faktor 50 angehoben werden. Guenstigere Preise fuer Mietleitungen seien, wie Gellert erlaeuterte, moeglich, weil die Telekom ihre Investitionen von 25 Milliarden Mark (1993) auf 12,5 Milliarden Mark (2000) senke.