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12.11.1999 - 

Neue Suite für Architekten von Firmenportalen

Iona stellt integrierten Werkzeugkasten vor

MÜNCHEN (CW) - Der irische Middleware-Spezialist Iona Technologies hat die "I-Portal-Suite" angekündigt. Mit dem Werkzeugsatz lassen sich Unternehmensportale für den elektronischen Handel erstellen und verwalten.

Die I-Portal-Suite setzt sich aus vier verschiedenen Modulen zusammen, mit denen der Anwender ein eigenes Portal auf die Beine stellen und administrieren soll. Neben einem Applikations- und dem Integrations-Server umfaßt das Bundle auch einen Portal-Server sowie die neue Corba-Engine "Orbix 2000" (Corba = Common Object Request Broker Architecture).

Der Portal-Server bildet den eigentlichen Zugang zum Internet und ist der zentrale Knotenpunkt, in dem die Integration von Front- und Backend vollzogen wird. Der Vorteil dieser "eingleisigen" Architektur liegt nach Aussage von Iona darin, daß Sicherheitskontrollen, beispielsweise Firewalls, lediglich an einer Stelle eingerichtet werden müßten. Über das Internet sowie intern werden die Inhalte über Standard-Messaging-Protokolle geroutet. Hierzu zählen unter anderem HTTP, IIOP (Internet Inter ORB Protocol) und Corba.

Als zweite Plattform für die Errichtung von Firmenportalen hat Iona einen Applikations-Server im Sortiment. Das Programm ist nach Herstellerangaben eine voll integrierte Entwicklungs- und Einsatzumgebung für Enterprise Javabeans und Corba. Es unterstützt Entity- und Session-Beans sowie das Java Naming and Directory Interface (JNDI). Der Applikations-Server liefert nach Herstellerangaben die komplette EJB-Container-Funktionalität, die für die Java-2-Enterprise-Edition von Sun nötig ist.

Drittes Tool im Bunde ist der Integrations-Server, der automatisierte Verbindungen zwischen den Systemkomponenten herstellt. Darunter fallen interne und externe Back-Office-Systeme, Applikations-Server sowie das Portal selbst. Vorgefertigte Adapter gibt es für Cics und IMS von IBM, DCOM von Microsoft sowie R/3 aus dem Hause SAP. Ferner werden Regeln von Dritten, beispielsweise für die Übersetzung, die Filterung und das Routing, unterstützt.

Orbis 2000 schließlich bildet das letzte Werkzeug in der I-Portal-Suite von Iona. Die Middleware basiert auf dem Adaptive-Runtime-Technology-(ART-)Framework des Anbieters und läßt sich modular einsetzen. Entwickler sollen Funktionen und Services nach Bedarf als Plug-ins laden können, wobei keine Rekompilierung des Codes nötig sein soll. Neben Corba unterstützt das Tool auch COM+ über das Simple Object Adapter Protocol (Soap).

Während die Middleware Orbix 2000 und der I-Portal-Applikations-Server bereits im ersten Quartal 2000 erscheinen, kommt der Integrations-Server frühestens im April auf den Markt. Der Portal-Server ist für das zweite Halbjahr 2000 geplant. Preise der Tools sind noch nicht bekannt. Weitere Informationen finden sich im Internet unter http://www.iona.com.

Die I-Portal-Suite setzt sich aus vier verschiedenen Modulen zusammen, mit denen der Anwender ein eigenes Portal auf die Beine stellen und administrieren soll. Neben einem Applikations- und dem Integrations-Server umfaßt das Bundle auch einen Portal-Server sowie die neue Corba-Engine "Orbix 2000" (Corba = Common Object Request Broker Architecture).

Der Portal-Server bildet den eigentlichen Zugang zum Internet und ist der zentrale Knotenpunkt, in dem die Integration von Front- und Backend vollzogen wird. Der Vorteil dieser "eingleisigen" Architektur liegt nach Aussage von Iona darin, daß Sicherheitskontrollen, beispielsweise Firewalls, lediglich an einer Stelle eingerichtet werden müßten. Über das Internet sowie intern werden die Inhalte über Standard-Messaging-Protokolle geroutet. Hierzu zählen unter anderem HTTP, IIOP (Internet Inter ORB Protocol) und Corba.

Als zweite Plattform für die Errichtung von Firmenportalen hat Iona einen Applikations-Server im Sortiment. Das Programm ist nach Herstellerangaben eine voll integrierte Entwicklungs- und Einsatzumgebung für Enterprise Javabeans und Corba. Es unterstützt Entity- und Session-Beans sowie das Java Naming and Directory Interface (JNDI). Der Applikations-Server liefert nach Herstellerangaben die komplette EJB-Container-Funktionalität, die für die Java-2-Enterprise-Edition von Sun nötig ist.

Drittes Tool im Bunde ist der Integrations-Server, der automatisierte Verbindungen zwischen den Systemkomponenten herstellt. Darunter fallen interne und externe Back-Office-Systeme, Applikations-Server sowie das Portal selbst. Vorgefertigte Adapter gibt es für Cics und IMS von IBM, DCOM von Microsoft sowie R/3 aus dem Hause SAP. Ferner werden Regeln von Dritten, beispielsweise für die Übersetzung, die Filterung und das Routing, unterstützt.

Orbis 2000 schließlich bildet das letzte Werkzeug in der I-Portal-Suite von Iona. Die Middleware basiert auf dem Adaptive-Runtime-Technology-(ART-)Framework des Anbieters und läßt sich modular einsetzen. Entwickler sollen Funktionen und Services nach Bedarf als Plug-ins laden können, wobei keine Rekompilierung des Codes nötig sein soll. Neben Corba unterstützt das Tool auch COM+ über das Simple Object Adapter Protocol (Soap).

Während die Middleware Orbix 2000 und der I-Portal-Applikations-Server bereits im ersten Quartal 2000 erscheinen, kommt der Integrations-Server frühestens im April auf den Markt. Der Portal-Server ist für das zweite Halbjahr 2000 geplant. Preise der Tools sind noch nicht bekannt. Weitere Informationen finden sich im Internet unter http://www.iona.com.