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10.07.2008

iPhone 3G von Apple startet mit hohen Erwartungen

Von Ben Charny DOW JONES NEWSWIRES SAN FRANCISCO (Dow Jones)--Der Verkaufsstart des neuen iPhone 3G am kommenden Freitag wird von hohen Erwartungen seitens der Verbraucher sowie seines Herstellers Apple begleitet. Das Touchscreen-Handy der dritten Generation sieht sich einer für ein Handy noch nie da gewesenenen Nachfrage gegenüber und könnte laut Analysten zum Jahresende bis zu 15 Mio Mal verkaufen. Für das Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino soll das neue Gerät aber nicht nur Wachstumstreiber werden, sondern auch anknüpfende Geschäftsmöglichkeiten fördern.

Von Ben Charny DOW JONES NEWSWIRES SAN FRANCISCO (Dow Jones)--Der Verkaufsstart des neuen iPhone 3G am kommenden Freitag wird von hohen Erwartungen seitens der Verbraucher sowie seines Herstellers Apple begleitet. Das Touchscreen-Handy der dritten Generation sieht sich einer für ein Handy noch nie da gewesenenen Nachfrage gegenüber und könnte laut Analysten zum Jahresende bis zu 15 Mio Mal verkaufen. Für das Unternehmen aus dem kalifornischen Cupertino soll das neue Gerät aber nicht nur Wachstumstreiber werden, sondern auch anknüpfende Geschäftsmöglichkeiten fördern.

Die Nachfrage für das iPhone 3G sei beispiellos, sagt Analyst Mark Abramsky von RBC Capital Markets. Eine Umfrage seines Hauses kam zu dem Ergebnis, dass 56% der Mobilfunknutzer, die bis Ende September ein neues Handy kaufen wollen, sich bereits für das neue Apple-Gerät entschieden hätten. Abramsky sagt ein Kursziel von 220 USD für die Apple-Aktie voraus, die derzeit bei um die 175 USD gehandelt wird.

Das Geschäftsmodell mit dem neuen Gerät unterscheidet sich zu dem vom ersten iPhone bei einem um 200 USD niedrigeren Preis von 199 USD bis 299 USD, je nach Speicherumfang von 8 GB oder 16 GB. Außerdem setzt Apple dieses Mal auf ein anderes Vertriebsmodell, bei dem es die Handys nicht bei den Netzbetreibern subventioniert wie die meisten Handyhersteller. Auf diese Weise wird das Unternehmen den gesamten Verkaufserlös pro verkauftes Modell einstreichen, verzichtet aber auf die Einnahmen, die sich aus der Nutzung der Dienste ergeben. Zudem vergibt Apple die Vertriebslizenzen nicht mehr exklusiv.

Apple möchte mit dem Handy der dritten Generation neben privaten Mobilfunknutzern auch professionelle Kunden für sich gewinnen. Dies würde dem Unternehmen Türen auf Märkten öffnen, die Apple bislang kaum erschließen konnte. Große Unternehmen haben sich bislang davor gescheut, sich mit Computern und Laptops von Apple auszurüsten. Dies könnte sich bei einem Erfolg des iPhone 3G allmählich ändern.

Daneben baut Apple ein Online-Geschäft für Handy-Software nach dem Modell seines "iTunes Store" für Musikdateien auf. Auch die Einnahmen dieser Plattform, dem "Apps Store", hängen vom Absatz des neuen iPhone ab, da sie Software vertreibt, mit denen iPhone-Besitzer ihr Gerät ergänzen sollen.

Analyst Gene Munster von Piper Jaffray prognostiziert mit dem iPhone 3G einen Verkaufserlös von bis zu 14,6 Mrd USD. Dies wären 36% der Umsatzprognose von Apple für 2009 von 40 Mrd USD. Das "Apps Store" könnte seiner Ansicht nach ein wichtiger Bestandteil des Apple-Geschäftsmodells werden und bis zu 1,2 Mrd USD jährlich mit Navigationssystemen, Spielesoftware und anderen Applikationen umsetzen. Sein Kursziel liegt bei 205 USD je Apple-Aktie.

Webseite: http://www.apple.com - Von Ben Charny, Dow Jones Newswires; +49 (0) 69 29725 103; unternehmen.de@dowjones.com DJG/DJN/phf/kla

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