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10.07.1987 - 

Einsetzbar auf den neuen IBM-2-Systemen und dem Macintosh:

Irma hat neue Schwestern bekommen

MÜNCHEN (CW) - Neue Mikro-Mainframe-Produkte hat die Digital Communications Associates (DCA) jetzt vorgestellt. Die unter dem Namen Irma bekannt gewordene Karte und ihre Schwestern werden künftig auch auf den IBM-/2-Systemen einsetzbar sein. Der Vertrieb der Produkte in der Bundesrepublik erfolgt künftig exklusiv über die Computer 2000 AG.

Erweitert hat DCA die Produktlinie um Irma 2, MacIrma, Windowlink für Irma sowie Smart Alec für die IBM-PS/2-Systeme. Irma 2 wird es in zwei Versionen geben, die mit der neuen E78-Plus-Software ausgeliefert werden: eine Version (pca) für die bestehenden IBM PCs und Modell 30 der /2-Serie, die andere Version (mca) für die Modelle 50, 60 und 80. DCA hat zu diesem Zweck von IBM Lizenzrechte erworben. Die erste Ausführung soll es ab Juli für knapp 3000 Mark geben, die zweite wird ab August zum selben Preis lieferbar sein. Die Hardware von Irma 2 basiert nicht mehr auf PROMs, sondern auf RAMs, so daß eine Erweiterung der Emulationsmöglichkeiten durch Software-Ergänzungen möglich ist. Karte und Software können getrennt bezogen werden.

Bei MacIrma handelt es sich um ein Board, das die Anbindung des Macintosh (II und SE) an einen IBM-Großrechner erlaubt. Die Karte bietet IBM- 3278/79-Terminal-Emulations-Möglichkeiten, wobei die Mac-Benutzeroberfläche erhalten bleibt. Das Produkt soll im Frühherbst für knapp 3000 Mark erhältlich sein.

Mit der Windowlink-Software ist der Aufruf einer 3278/79-Emulation unter Windows von Microsoft möglich. Die Emulation wird als Applikation über das Menü aufgerufen. Windowlink kostet rund 500 Mark und ist ebenfalls ab Herbst verfügbar.

Die neue Version von Smart Alec ist eine 5250/90-Emulation zur Anbindung der Modelle 50 bis 80 der neuen IBM-Systeme an /3X-Rechner. Der Datenaustausch kann in beiden Richtungen erfolgen. Die neue Smart-Alec-Karte ist von der Software her mit der bisherigen Version identisch, wird aber auf 3?-Zoll-Disketten geliefert. Die Hardware wurde laut Hersteller an den IBM-Mikrokanal angepaßt.