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14.02.2006

Ironport prüft Web-Sicherheit

Eine neue Security-Appliance soll Anwender verzögerungslos schützen.

Mit der Appliance "S-Series" hat Ironport Systems eine neue Gateway-Lösung vorgestellt, die Anwender vor Gefahren aus dem Internet schützen soll. Die Appliance wird als zentrales Gateway eingesetzt, um den gesamten Datenverkehr auf mögliche Angriffe zu untersuchen und diese abzublocken.

Steckbrief

• Zentrales Web-Security-Gateway;

• kombiniert Techniken mehrerer Hersteller zur Erkennung und Abwehr von Spyware und Web-Attacken;

• bis zu 100 000 gleichzeitige Verbindungen lassen sich überwachen;

• ab Sommer verfügbar, Preis etwa 25 000 Dollar.

Bedrohungen durch Spyware und andere Web-basierende Angriffe etwa will der Anbieter mit der neu entwickelten Technik "Dynamic Vectoring and Streaming" (DVS) begegnen: Diese erlaubt es laut Ironport, signaturbasierende Anti-Spyware-Produkte mehrerer Hersteller miteinander zu kombinieren, ohne dabei Leistungseinbußen zu erleiden.

Zudem nutzt die S-Series Ironports Web-Reputationsfilter: Dieser scannt den kompletten Internet-Datenstrom und prüft das Verhalten von Web-Servern. Aufgrund der dabei gewonnenen Informationen wird deren Vertrauenswürdigkeit bewertet. Berücksichtigung finden zudem Daten aus Ironports "Senderbase"-Programm, das Web-Verkehr beobachtet und Informationen zu mehr als 100000 Organisationen und ihrer Seriosität enthält. Datenströme von einer zweifelhaften Quelle werden einer intensiveren Prüfung unterzogen als solche, die von einer als seriös geltenden Site stammen.

Basis der hohen Leistungsfähigkeit der Ironport-Lösung ist das Spezial-Betriebssystem "AsyncOS", das auch schon bei den E-Mail-Security-Appliances des Anbieters zum Einsatz kommt. Die darin enthaltene "Stackless Threads"-Technik soll es schaffen, bis zu 100000 Verbindungen gleichzeitig zu überprüfen.

Mit Hilfe der Berichtsfunktionen können Anwender den Betrieb der S-Series überwachen. Es lassen sich wahlweise detaillierte Daten abrufen oder Grafiken und Diagramme erstellen. Über den "Web-Security-Manager" schließlich erfolgt die Definition und die Überwachung der für den Web-Verkehr geltenden Richtlinien. Die Geräte sollen ab Sommer für etwas 25000 Dollar verfügbar sein. (ave)