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25.10.1996 - 

Marktstudie deutet auf Umdenken hin

IS-Manager wollen zurück zur zentralen Datenhaltung

Die Untersuchung führte das US-Marktforschungsinstitut Find/ SVP durch. Befragt wurden jeweils 300 IS-Manager in den USA und Europa - darunter 50 deutsche Vertreter - und 100 japanische DV-Verantwortliche. Ziel der Studie war es, so die Angaben von EMC, Schwachstellen bei der Verwaltung und Speicherung von Informationen in Client-Server-Landschaften ausfindig zu machen.

Achtzig Prozent der Interviewten äußerten sich der Studie zufolge besorgt oder sehr besorgt hinsichtlich ihrer Fähigkeit, geschäftskritische Informationen effektiv zu verwalten. Angesichts der Schwierigkeiten, die die Datenflut mit sich bringt, befürchten viele Manager negative Auswirkungen auf ihr Unternehmen. Kopfzerbrechen bereiten den IS-Verantwortlichen vor allem die Datenintegrität und die Kosteneffektivität der Informationsverwaltung. Anlaß zur Besorgnis gäben aber auch die Themen Datensicherheit und Datenwiederherstellung. Aufgrund dieser Unsicherheiten sehen 78 Prozent der Befragten gar geschäftskritische Prozesse im Unternehmen gefährdet. Zu den größten Engpässen im Informationsfluß zählen die Manager den Datentransfer zwischen operationalen Systemen wie Vertrieb und Produktion und die Zugriffszeiten der Endbenutzer auf operationale Systeme.

Glaubt man den Analysten, so liegt die Lösung dieser Probleme für die Mehrzahl der IT-Manager in einer Zentralisierung der IT-Strukturen. So sprechen sich 72 Prozent dafür aus, Anwendungen, Daten oder beides wieder zentral zu verwalten. Bei den Interviewten aus Deutschland liegt dieser Wert bei 74 Prozent. 51 Prozent der deutschen Manager befürworten eine Zentralisierung von Daten und Anwendungen, wohingegen sich magere 16 Prozent dafür aussprechen, sowohl Daten als auch Applikationen im Netz zu verteilen. Interessanterweise favorisieren 23 Prozent ein IT-Modell, bei dem zwar die Applikationen verteilt sind, die Daten jedoch zentral gehalten werden.

Die US-Marktforscher wollten darüber hinaus wissen, welche Art von Speicherlösung den gewachsenen Anforderungen an das Informations-Management am besten gerecht werden könne. Zur Auswahl standen das traditionelle Modell, bei dem jede CPU an einen bestimmten Speicherbereich angeschlossen ist, und ein Szenario, in dem unterschiedliche Prozessoren auf ein gemeinsames intelligentes Speichersystem zugreifen. 77 Prozent entschieden sich für das letztgenannte Konzept. Der Speicherhersteller EMC sieht in diesem Bereich erwartungsgemäß gute Chancen für seine Produkte. Dafür spreche auch die Tatsache, daß die überwiegende Mehrheit aller Befragten zwar einen offenen Speicherstandard begrüßen würde, bei dem unterschiedliche Server mit einer gemeinsamen Datenbasis arbeiten. Nur 19 Prozent hätten allerdings bisher eine prozessorunabhängige Speicherlösung mit Unterstützung mehrerer Server installiert.