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Fünfte Stufe der Pilotversuche in Stuttgart und Mannheim:


06.11.1987 - 

ISDN-Netzverbund der Post übergeben

STUTTGART (pi) - In seine fünfte Phase ist das ISDN-Pilotprojekt der Deutschen Bundespost In Mannheim und Stuttgart getreten. Die damit vollzogene Zusammenschaltung von SEL-Orts- sowie Fernvermittlungsstellen auf der einen und EWSD-Vermittlungsstellen von Siemens auf der anderen Seite soll zunächst der Erprobung dieser ISDN-Einrichtungen in einem Netz dienen.

Für die fünfte Stufe des seit Beginn des Jahres laufenden ISDN-Pilotversuchs übergab die Standard Elektrik Lorenz AG im September dieses Jahres eine ISDN-Ortsvermittlungsstelle in Stuttgart-Gablenberg und eine ISDN- Fernvermittlungsstelle in Heilbronn an die Bundespost. Beide Anlagen sind in System-12-Technik ausgeführt. Zusammen mit den beiden EWSD-Vermittlungsstellen der Siemens AG hängen sie an einem Netz.

Das Netz wird einem intensiven Test unterzogen, bei dem sich auch die Kompatibilität der beiden Fabrikate nachweisen läßt. Nach der Erprobungsphase ist eine Unirüstung der Vermittlungen in Serientechnik und deren Eingliederung in das Seriennetz vorgesehen, das ab Ende 1988 aufgebaut und zunächst acht Orts- sowie auch Fernvermittlungsstellen umfassen wird. In der jetzt übergebenen fünften Stufe des Pilotprojekts testet die Bundespost die Zentralkanal-Zeichengabe CCITT Nummer 7 (ISUP: ISDN-User-Part). Sie führt das D-Kanal-Protokoll über das Netz fort und erlaubt zum Beispiel die Prüfung, ob der gerufene Teilnehmer frei ist, ohne die Verbindung durchschalten zu müssen. Schon allein dadurch ergibt sich eine merkliche Entlastung des Netzes.

Mit der fünften Stufe des Pilotprojektes stehen jetzt alle Komponenten für das ISDN zur Verfügung - vom Teilnehmeranschluß über die Ortsvermittlungstechnik bis zum ISDN-Netzverbund.