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27.05.1994

ISDN- Waehlleitung kostenguenstiger

Betrifft CW Nr. 18 vom 6. Mai 1994, Seite 12: "Client-Server ueberwacht die Post von German Parcel Paket"

Aufgrund des in der Bundesrepublik Deutschland bestehenden Postmonopols sind private Paketdienste nicht autorisiert, Briefsendungen fuer eine weitergehende Distribution entgegenzunehmen. Diese Dienstleistung wird von German Parcel weder angeboten, noch ist eine Aufnahme einer solchen Dienstleistung in naeherer Zukunft geplant.

Es ist sicher nicht durch eine "lasergestuetzte Systemarchitektur" moeglich, festzustellen, wo sich Postsendungen befinden, da unsere Systemarchitektur zwar durch Scanner-Equipment mit Laser unterstuetzt wird, aber German Parcel wie gesagt keine "Postsendungen" befoerdert.

Wie bei jedem DV-Projekt muss auch bei German Parcel auf eine kostenguenstige Umsetzung von informationstechnischen Anforderungen geachtet werden, so dass die Informationen aus den 60 Depots nicht wie frueher ueber Datex-P-Waehlleitungen, sondern aufgrund des wesentlich guenstigeren Kostenniveaus heute auf ISDN-Waehlleitung zu frei definierten Zeiten mehrfach am Tag uebertragen werden. So wurde durch die Veraenderung von Datex-P zur ISDN-Kommunikation trotz Flexibilisierung der Uebertragungszeiten eine Kosteneinsparung von Fix- und variablen DFUE-Kosten von ueber 30 Prozent erzielt. Dies steht in krassem Widerspruch zu der von Ihnen veroeffentlichten Standleitungskostenbetrachtung.

Harald Schneider

German Parcel

Paket-Logistik GmbH