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13.03.1981 - 

Über 2500 Programm-Produkte im Software-Report 181 katalogisiert

Isis: Steigendes Angebot an Dialog-Software

MÜNCHEN - Was Branchenkenner seit Jahren behaupten, wurde nun erneut bestätigt: Personalmangel in der Datenverarbeitung bringt den Software-Markt in Schwung. Zu diesem Schluß kommt Dieter Jekat von der Münchner Nomina GmbH, der die neueste Ausgabe seines Isis Software Reports (1/81) statistisch ausgewertet hat. Ergebnis: Anwender setzen verstärkt fertige Software-Pakete ein.

Das katalogisierte Programm-Angebot für den deutschsprachigen Raum hat die 2500er-Grenze überschritten: 2560 Software-Produkte Angebotswert zusammen 68,2 Millionen Mark - verzeichnet der neue "Isis" - 420 mehr als vor Jahresfrist 581 Programme sind neu hinzugekommen, 161 wurden nicht mehr veröffentlicht.

Eine Ergänzung ist gegenüber früheren Ausgaben besonders wichtig: Jeder der vier Isis-Bände (kommerzielle Programme, Branchen-Programme, technische Programme, System-Programme) enthält ein eigenes Registersystem. Das bietet laut Jekat den Vorteil, daß beispielsweise der Band "Technische Programme" von der EDV an die entsprechende Fachabteilung weitergegeben werden kann. Insgesamt 530 Unternehmen, davon 404 aus der Bundesrepublik, sind in dem Katalog enthalten - 38 mehr als vor einem Jahr.

Die Angebotsverteilung sieht wie folgt aus: 969 kommerzielle Programme (37, 9 Prozent), 536 Branchen-Programme (22,9 Prozent), 423 technische Programme (16,5 Prozent) und 582 System-Programme (22,7 Prozent). Die Masse des Angebotes entfällt auf Programme, die höchstens fünfmal installiert sind - bei den Branchen-Programmen fast 57 Prozent. Immerhin kommen 37,6 Prozent der System-Programme auf mehr als 50 Installationen.

Von den kommerziellen Programmen sind 42,1 Prozent in Cobol geschrieben, von den Branchen-Programmen 33,4 Prozent in Cobol sowie 26,1 Prozent in Basic, von den technischen 62,4 Prozent in Fortran und von den System-Programmen die Hälfte in Assembler (50,0 Prozent).

Die "Kommerz"-Programme laufen zu 45,5 Prozent auf IBM- und zu 26,4 Prozent auf Siemens-Anlagen (Mehrfachnennungen möglich); 13,2 Prozent eignen sich für Univac-Systeme; andere Hersteller-Systeme liegen unter der Zehn-Prozent-Grenze. Bei der Verteilung der Programme nach der Anlagenkonfiguration ergibt sich für die Branchen-Programme ein anderes Bild: IBM 22,2 Prozent, Nixdorf 14,0 Prozent, Siemens 11,1 Prozent.

Erwartungsgemäß sind annähernd zwei Drittel der System-Programme (60,7 Prozent) für IBM-Anlagen geeignet. Die "Kleinen" sind auf dem Vormarsch: 6,5 Prozent der kommerziellen und 4,6 Prozent der Branchen-Programme können auf "diversen" Mikros laufen. Ferner interessant: Mehr als zwei Drittel der kommerziellen und Branchen-Programme werden in Dialog-Versionen angeboten.