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20.03.1981

Isis und Oh'...

Ist normalerweise nicht Trauerweins Art, seine Nase in die Kochtöpfe anderer Leute zu stecken.

Jetzt aber liest er, daß im deutsch-österreichisch-schweizerischen Programmiersprachraum nicht weniger als 530 Software-Unternehmen 2560 Produkte anbieten. Die Auswertung des lsis Software Reports 1981 hat's an den Tag gebracht.

Wieder so 'ne schwachsinnige Statistik, könnte man sagen und zur Tagesordnung übergehen.

S.T. freilich kommt über solche Zahlen ins Philosophieren: Wovon die halbe Tausendschaft, die Isis-kundig ist, wohl lebt?

Läßt sich ja leicht ausrechnen: Die meisten Programme sind weniger als fünfmal installiert. Wenn man jetzt von einem durchschnittlichen Verkaufswert von 20 000 Mark ausgeht, dann macht das summa summarum... ! Und das nicht mal netto, denn bekanntlich müssen für jede einzelne Implementierung Anpassungen gemacht werden, die der Kunde nicht zahlt. Der kauft schließlich gutgläubig ein Standardpaket, um sich das zeitaufwendige Individualprogrammieren zu ersparen.

Entweder kann S.T. nicht, rechnen, oder er hat etwas übersehen. Ansonsten hieße das doch - vorausgesetzt, die lsis-Zahlen lügen nicht: Die meisten Softwarehäuser sind theoretisch längst pleite.

Ob die dunkle Nebeneinnahmen haben?

MfG