Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

16.06.2005

IT-Absolventen finden schnell einen Job

40 Tage brauchen Münchner Informatiker, um ihre erste Anstellung zu finden.

Vor dem Internet-Crash und der schweren Krise des IT-Arbeitsmarktes im Jahr 2001 mussten sich die Absolventen im Schnitt nur 25 Tage mit dem Thema Bewerbung befassen, wie die Technische Universität München in ihrer Umfrage unter 370 Absolventen von 1985 bis heute feststellte.

Im Gegensatz zu anderen Hochschulabsolventen, die laut einer Studie von Berufsstart.de oft über 40 Bewerbungen abschicken, steigen Münchner Informatiker in der Regel schneller ins Berufsleben ein: Sie schreiben im Schnitt nur fünf Bewerbungen, und 75 Prozent der Befragten hatten nach vier Vorstellungsgesprächen einen Arbeitsvertrag in der Tasche. Jeder Zweite der Befragten, der nach 2001 die Hochschule verließ, stieg unmittelbar nach dem Studium ins Berufsleben ein. Vor dem Internet-Crash schafften 56 Prozent der Informatiker den nahtlosen Übergang in den Job.

Spätestens nach drei Monaten hatten 94 Prozent der Absolventen eine Stelle gefunden.

Die positive Bilanz führen die Autoren der Studie nicht nur auf den Internet-Boom zurück, der den IT-Arbeitsmarkt in den späten 90ern beflügelte. Auch der gute Ruf der Informatikfakultät der TU München, die in diversen Hochschul-Rankings den ersten Platz belegte, helfe den Absolventen. Die würden sich zum Großteil wieder für ein Informatikstudium an der TU entscheiden. Insbesondere Grundlagenwissen wird in den Augen von 88 Prozent der Befragten sehr gut vermittelt. Auch in den Methoden und der Lösung von Problemen fühlen sich die Absolventen gut durch die Hochschule vorbereitet, während Fremdsprachen, Kommunikation und Präsentationsfähigkeiten noch etwas zu kurz kommen. (am)